10.000 Euro für den SkF Langenfeld – doch die Krise bleibt
Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Langenfeld erhält 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Langenfeld hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Übergabe der Mittel erfolgte im „Ankerplatz“ durch die katholische Pfarrgemeinde St. Josef und Martin. An der feierlichen Übergabe nahm auch der Erste Beigeordnete Christian Benzrath teil.
Die Kritz-Stiftung, die aus dem Nachlass von Maria Kritz hervorgegangen ist, unterstützt den SkF regelmäßig in seiner Arbeit. Die Spende fließt in den Betreuungsverein des SkF, der derzeit rund 200 rechtliche Betreuungen begleitet.
Der SkF betont, dass Betreuung mehr sein muss als reine Verwaltung. Mitarbeiter begleiten die Betreuten unter anderem zu Arztterminen und bieten emotionale Unterstützung. Doch steigende Kosten machen diese umfassende Betreuung zunehmend schwieriger.
Seit 2019 sind die monatlichen Pauschalbeträge des SkF für Betreuungen nicht angepasst worden. Gleichzeitig stiegen die Personal- und Sachkosten um über 20 Prozent. Die Folge: Jede Fachkraft muss mehr Fälle bearbeiten, was weniger Zeit für die individuelle Betreuung lässt.
Eine Reform der Pauschalbeträge ist für 2026 geplant. Doch der SkF rechnet nicht mit einer echten Entlastung, da die Kosten voraussichtlich weiter steigen werden.
Der Erste Beigeordnete Benzrath dankte der Kirche und dem SkF für ihr Engagement zugunsten schutzbedürftiger Menschen. Die Spende werde der Organisation helfen, ihre Unterstützung für Bedürftige fortzuführen. Dennoch bleiben die finanziellen Herausforderungen für den Dienst eine Belastung.
