08 May 2026, 20:09

11-Euro-Diebstahl eskaliert: Mann droht Haft wegen brutaler Flucht vor Baumarkt

Ein Polizeiwagen steht auf der Straße vor einem Geschäft mit Glaswänden und -türen, mit Pfosten und Schildern davor und einsehbarem Innenraum.

11-Euro-Diebstahl eskaliert: Mann droht Haft wegen brutaler Flucht vor Baumarkt

Ein 61-jähriger Mann muss sich wegen schweren Raubes vor Gericht verantworten, nachdem er angeblich Armaturen und Installationsmaterial im Wert von nur 11 Euro gestohlen haben soll. Der Prozess, der am 23. Oktober 2025 vor dem Landgericht Köln beginnt, geht auf einen Vorfall in einem Baumarkt in Hürth zurück. Was als geringfügiger Diebstahl begann, eskalierte zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einem Ladendetektiv.

Der Beschuldigte wurde von einem Sicherheitsmitarbeiter des Geschäfts gestoppt, als er versuchte, mit versteckten Baumaterialien den Laden zu verlassen. Statt sich kooperativ zu zeigen, stieg er in sein Auto und beschleunigte abrupt. Der Mitarbeiter, der sich noch am Fahrzeug festhielt, wurde mitgeschleift und erlitt dabei Verletzungen.

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann gewaltsamen Diebstahl vor und argumentiert, er habe sein Auto während der Tat als „gefährliches Werkzeug“ eingesetzt. Das Delikt sieht eine Höchststrafe von fünf Jahren Haft vor. Im Prozess wird geprüft, ob der Diebstahl von 11 Euro die Eskalation zu einer schweren Körperverletzung rechtfertigen konnte.

Das Gericht muss nun über das Gewicht der Vorwürfe und mögliche Strafen entscheiden. Eine Verurteilung könnte trotz des geringen Werts der gestohlenen Ware zu einer langen Haftstrafe führen. Der Fall zeigt, wie aus einer Kleinigkeit schnell ein schwerwiegender juristischer Konflikt werden kann.

Quelle