05 May 2026, 10:12

16. Hilfskonvoi aus Deutschland bringt 54 Tonnen Winterhilfe in die Ukraine

Weißer Zettel mit "Ukraine steht für Freiheit, steht mit Ukraine" Text auf dem Boden vor einer gelben Fahne, mit einer Plastikabdeckung mit verschiedenen Gegenständen rechts daneben.

16. Hilfskonvoi aus Deutschland bringt 54 Tonnen Winterhilfe in die Ukraine

Über 54 Tonnen lebenswichtige Hilfsgüter sind in der westukrainischen Stadt Chmelnyzkyj angekommen – dank eines von Freiwilligen organisierten Hilfskonvois. Acht Fahrer aus den deutschen Städten Bergisch Gladbach und Overath brachten die Ladung in die Ukraine, bereits ihre 16. Lieferung seit Beginn des Krieges. Die Reise umfasste auch einen zermürbenden 16-stündigen Stopp an der polnisch-ukrainischen Grenze für Kontrollen und die Abfertigung.

Der Konvoi transportierte dringend benötigte Winterhilfe, darunter Konserven, Holzöfen und warme Kleidung. Zudem gehörten Säcke mit Mehl, Zucker und Salz zur Lieferung, ebenso wie Spielzeug für Kinder. Vor Ort halfen Freiwillige der katholischen Kirchengemeinde beim Entladen der Güter und sorgten für eine zügige Verteilung an Bedürftige.

Die lokale Polizei unterstützte die Organisation der ersten Auslieferungen. Die Hilfsgüter sollen Familien durch die kommenden kalten Monate bringen. Unterdessen hilft in Chmelnyzkyj Oleksander Chalsym, der Leiter eines Traumazentrums, den Bewohnern, mit den psychischen Folgen des Krieges zurechtzukommen. Die Psychologin Olena Lebedjewa leitet zudem eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die im Krieg ihre Ehemänner verloren haben.

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Jeden Morgen um 9 Uhr gedachten die Ukrainer mit einer Schweigeminute der Opfer des Krieges. Der nächste Hilfskonvoi ist bereits für November geplant – diesmal inklusive eines Krankenwagens unter den Lieferungen.

Mit der aktuellen Lieferung steigt die Gesamtzahl der Konvois aus Bergisch Gladbach und Overath auf 16. Freiwillige und lokale Behörden arbeiteten Hand in Hand, um die Verteilung der Hilfsgüter effizient zu organisieren. Ein weiterer Transport mit zusätzlicher medizinischer Ausstattung soll in den kommenden Wochen in die Ukraine aufbrechen.

Quelle