27 January 2026, 04:25

30 Jahre lebensrettende Koordination: Wie Leitende Notärzte im Bergischen Land Großschadenslagen meistern

Eine Säulen-Diagramm, das die Anzahl der Menschen zeigt, die bei Autounfällen in Deutschland in verschiedenen Jahren gestorben sind, wobei jede farbige Säule für ein Jahr steht und ihre Höhe den Geldbetrag angibt, der für den Unfall ausgegeben wurde, und Text weitere Daten Details bereitstellt.

30 Jahre lebensrettende Koordination: Wie Leitende Notärzte im Bergischen Land Großschadenslagen meistern

Seit drei Jahrzehnten setzt der Rheinisch-Bergische Kreis auf ein spezialisiertes Team erfahrener Notärztinnen und Notärzte, um Großschadenslagen zu bewältigen. Die als Leitende Notärzt:innen (LNA) bekannten Mediziner koordinieren großflächige Notfälle und unterstützen Rettungseinsätze rund um die Uhr. Ihre Bedeutung ist seit der Einführung des Dienstes im Jahr 1996 stetig gewachsen – lange bevor ähnliche Systeme in ganz Deutschland zum Standard wurden.

Der Kreis führte den Bereitschaftsdienst für Leitende Notärzte 1996 ein, zunächst mit nur fünf Ärztinnen und Ärzten. Heute umfasst das Team acht LNAs, von denen zwei seit Anbeginn dabei sind. Zu ihren Aufgaben gehören die Beurteilung von Verletzungen, die Anleitung von Rettungskräften sowie die Entscheidung über den effizientesten Patiententransport.

Im Laufe der Jahre haben die LNAs maßgeblich zur Weiterentwicklung der Notfallprotokolle beigetragen. Sie spielten eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der Ausstattung, darunter speziell ausgerüstete Fahrzeuge für den schnellen Einsatz. Allein 2025 wurde das Team 22 Mal zu schweren Verkehrsunfällen oder anderen Massenanfallslagen alarmiert. Der Rheinisch-Bergische Kreis gehörte damit zu den ersten Regionen in Deutschland, die ein solches System einführten, und setzte so einen Maßstab für die bundesweite Notfallmedizin. Ursprünglich deckte der Dienst sowohl den Kreis als auch das benachbarte Leverkusen ab, doch mittlerweile verfügen beide Gebiete über eigene LNA-Teams. Die aktuellen Teammitglieder bleiben in öffentlichen Unterlagen namentlich ungenannt, doch ihre Arbeit geht – parallel zu ihren regulären ärztlichen Pflichten – rund um die Uhr weiter.

Um als LNA tätig zu sein, müssen Ärztinnen und Ärzte über langjährige Erfahrung, eine spezielle notfallmedizinische Ausbildung sowie ein tiefgreifendes Verständnis des lokalen Gesundheitssystems verfügen. Ihr Fachwissen ermöglicht es ihnen, unter Druck kritische Entscheidungen zu treffen – sei es bei der Verteilung von Ressourcen oder der Koordination mehrerer Rettungskräfte.

Das LNA-System im Rheinisch-Bergischen Kreis hat sich in 30 Jahren Betrieb bewährt. Mit einem hochqualifizierten Ärzteteam in ständiger Bereitschaft verfügt der Kreis über eine leistungsstarke Notfallinfrastruktur. Ihre kontinuierliche Arbeit rettet Leben und verbessert die Abstimmung bei den komplexesten Einsatzlagen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones