19 February 2026, 16:33

41-Jährige steht wegen Solinger Bankraubs mit 500.000 Euro Beute vor Gericht

Ein gepanzertes Fahrzeug steht vor einem Metallzaun mit einem Schild, mit Fahrzeugen, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

41-Jährige steht wegen Solinger Bankraubs mit 500.000 Euro Beute vor Gericht

Eine 41-jährige Frau muss sich wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem Banküberfall in Solingen im Jahr 2019 vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, als Komplizin bei dem Raub agiert zu haben, bei dem über 500.000 Euro erbeutet wurden. Bei einer Verurteilung droht ihr eine lange Haftstrafe.

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Der Überfall ereignete sich im Januar 2019 in der Solinger Sparkasse. Mehrere Täter brachen dort Geldkassetten auf, während ein angeblicher Sicherheitsmitarbeiter – später als einer der Räuber entlarvt – einen Bankangestellten überwältigte. Laut Anklage soll die Angeklagte während des Coups Wache über den Mitarbeiter gehalten haben.

Ihr Ehemann war bereits wegen seiner Beteiligung an der Tat verurteilt worden. Die Polizei beschlagnahmte später mehr als 340.000 Euro in ihrem Haus. Nach dem Raub floh die Frau ins Ausland und wurde erst bei ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2024 festgenommen.

Im Mittelpunkt des Prozesses steht ihre angebliche Rolle beim Überfall sowie ihre anschließende Flucht vor den Behörden. Das Urteil wird entscheiden, ob sie eine erhebliche Gefängnisstrafe antreten muss. Der Fall reiht sich in frühere Verurteilungen ein, die mit demselben Coup in Verbindung stehen.