5.000 Menschen feiern gemeinsames Iftar in der Kölner Keupstraße
Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. Zur Feier des Anlasses veranstaltete die Keupstraße-Community-Initiative in Köln-Mülheim ein großes gemeinsames Festmahl und lud Bewohner aller Herkunft zum gemeinsamen Fastenbrechen, dem Iftar, ein. Schätzungsweise 5.000 Menschen versammelten sich an einer 300 Meter langen Tafel mitten im belebten Einkaufsviertel.
Auf dem Speiseplan standen traditionelle Gerichte wie Datteln, Fladenbrot und Baklava, ergänzt durch Linsensuppen, gegrilltes Hähnchen und Reis. Lokale Unternehmer finanzierten die Veranstaltung und zeigten damit ihre Unterstützung für das Fest und die Gemeinschaft. Die Einladung galt allen – ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt in der Stadt.
Birgül Ücdirem reiste extra aus Dortmund an, um mit Freunden und Familie am Iftar teilzunehmen, und unterstrich so die Bedeutung des Events. Auch Politiker wie Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester nahmen teil, um Einheit und interkulturellen Austausch zu betonen.
In den letzten Jahren haben große öffentliche Iftar-Feiern in Köln stark an Beliebtheit gewonnen. 2023 versammelten sich im Rheinpark rund 25.000 Menschen, 2024 kamen zur Veranstaltung auf dem Messegelände über 30.000. Diese Mahlzeiten sind zu einer Plattform für Dialog und Gemeinschaft zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen geworden.
Mit dem Ende des Ramadan beginnt am Freitagabend das dreitägige Fest des Eid al-Fitr.
Das Iftar in der Keupstraße brachte Tausende zu einem gemeinsamen Fest von Glaube, Kultur und Gemeinschaft zusammen. Der Erfolg der Veranstaltung spiegelt Kölns Engagement für ein weltoffenes Miteinander wider – und ähnliche Treffen stärken weiterhin den Zusammenhalt in der Stadt. Die Eid-al-Fitr-Feierlichkeiten folgen und leiten ein freudiges dreitägiges Fest ein.






