17 April 2026, 10:10

76-Jähriger verliert vierstelligen Betrag durch perfiden Enkeltrick-Betrug in Sankt Augustin

Alte Postkarte mit einem Mannporträt und handgeschriebenem Text auf der Rückseite.

76-Jähriger verliert vierstelligen Betrag durch perfiden Enkeltrick-Betrug in Sankt Augustin

76-Jähriger aus Sankt Augustin Opfer eines raffinierten SMS-Betrugs

Letzte Woche fiel ein 76-jähriger Mann aus Sankt Augustin einem perfiden SMS-Betrug zum Opfer. Der Vorfall, der der Polizei am Freitag, dem 31. Oktober, gemeldet wurde, involvierte Betrüger, die sich als seine Tochter ausgaben. Die Behörden rufen nun die Öffentlichkeit – insbesondere ältere Menschen – zur Wachsamkeit gegenüber solchen Maschen auf.

Der Betrug begann am Donnerstag, dem 30. Oktober, als der Mann eine SMS erhielt, die angeblich von seiner Tochter stammte. In der Nachricht hieß es, ihr Handy sei kaputt, und sie bat um finanzielle Hilfe in Form einer Geldüberweisung. Da er der Bitte vertraute, trat er über einen Messengerdienst in Kontakt und überwies einen mittleren vierstelligen Euro-Betrag.

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Am folgenden Tag kam ihm der Verdacht, als Anrufe bei der angeblich neuen Nummer unbeantwortet blieben. Als ihm klar wurde, dass er hereingelegt worden war, erstattete das Opfer umgehend Anzeige bei der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg. Die Ermittler haben seitdem die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei rät Bürgern, unerwartete Geldbitten zu überprüfen, indem sie Familienmitglieder unter den bekannten Originalnummern anrufen. Betrüger nutzten häufig das Vertrauen aus – besonders bei älteren Menschen, die oft gezielt angesprochen werden. Familien werden zudem aufgefordert, mit älteren Angehörigen über diese Risiken zu sprechen, um weitere Vorfälle zu verhindern.

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg hat die Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet. Bei Fragen oder zur Meldung ähnlicher Fälle kann sich die Bevölkerung unter der Nummer 49 2241 541-2222 oder per E-Mail an [email protected] wenden. Die Behörden warnen weiterhin davor, unaufgeforderten Geldforderungen per SMS oder Messengerdienste nachzukommen.

Quelle