AfD Moers wählt neuen Beirat und setzt auf politische Neuausrichtung
Oswin MosemannAfD Moers wählt neuen Beirat und setzt auf politische Neuausrichtung
Die AfD Moers hat einen neuen Beirat gewählt und zentrale Führungspositionen bestätigt. Bei einer Mitgliederversammlung wurden Vertreter für die kommende Amtszeit bestimmt, mit dem Ziel, den lokalen und bundesweiten Einfluss der Partei zu stärken. Die rund 80 Mitglieder zählende Gruppe skizzierte zudem Pläne, um ihre politischen Prioritäten voranzutreiben.
Dietmar Meier wurde als Vorsitzender wiedergewählt und bedankte sich für das fortgesetzte Vertrauen der Mitglieder. Constantin Borges bleibt stellvertretender Vorsitzender, während Brigitte Düzen die Position der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden von Henrik Stachowicz übernahm.
Tien Vo bleibt Schatzmeister, und Pia Löw führt ihre Tätigkeit als Schriftführerin fort. Frank Löw und Karl Rudolf Slavernik wurden beide als Beisitzer im Vorstand bestätigt. Mit David Szylak und Birgit Papen-Stachowicz stoßen zwei neue Gesichter zum Beirat, die das Team mit zusätzlicher Erfahrung bereichern.
Die Partei verzeichnete in den letzten Jahren leichte Mitgliederrückgänge oder Stagnation – ein Trend, der sich auch in kleineren Städten wie Moers beobachten lässt. Zwar liegen keine genauen Zahlen für den Zeitraum 2021–2026 vor, doch konzentrierten sich die lokalen Bemühungen auf wirtschaftliche Liberalisierung, Digitalisierung und Bildungsreformen. Verkehrsinfrastruktur und Bürgerbeteiligung bildeten weitere Schwerpunkte in der kommunalen Arbeit und im Wahlkampf.
Die neu gewählte Führung will nun die inhaltlichen Debatten vertiefen und das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen. Im Fokus steht dabei die Umsetzung der AfD-Agenda – sowohl vor Ort als auch bundesweit.
Mit einem erneuerten Beirat und bestätigten Funktionsträgern bereitet sich die AfD Moers darauf vor, ihre politischen Ziele anzugehen. Die nächsten Schritte umfassen den Ausbau der Präsenz sowie die Bewältigung zentraler Themen wie Digitalisierung und lokale Infrastruktur. In den kommenden Monaten wird die Partei daran arbeiten, wieder breitere Unterstützung in der Bevölkerung zu finden.






