24 May 2026, 06:16

Afrikanische Schweinepest wütet in NRW: 170 tote Wildschweine und strenge Sperrzonen

Ausbruch: Ministerium warnt vor Ausbreitung in deutschen Wäldern

Afrikanische Schweinepest wütet in NRW: 170 tote Wildschweine und strenge Sperrzonen

Afrikanische Schweinepest breitet sich in deutschen Wäldern aus

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In den Wäldern Deutschlands grassiert ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die Behörden in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und Hochsauerland haben strenge Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung zu stoppen. Seit dem ersten Nachweis hat das Virus bereits Dutzende Wildschweine in der Region befallen.

Das erste infizierte Wildschwein wurde in Kirchhundem, einer Gemeinde im Kreis Olpe, entdeckt. Seither wurden rund 170 weitere tote Tiere in Olpe und Siegen-Wittgenstein positiv auf den Erreger getestet. Um die Ausbreitung einzudämmen, haben Suchtrupps mit Spürhunden und Drohnen etwa 100 Quadratkilometer Wald durchkämmt.

Schutzzaunanlagen erstrecken sich mittlerweile über 114 Kilometer und umschließen ein Gebiet von rund 143.000 Hektar. Das Agrarministerium hat klare Verhaltensregeln für Besucher erlassen: Sie müssen sich auf gekennzeichneten Wegen in den Sperrzonen bewegen, das Sammeln von Pilzen ist verboten, und Hunde sind anzuleinen. Abfälle müssen zudem in verschlossenen Behältern entsorgt werden, da achtlos weggeworfene Lebensmittel – insbesondere Fleisch – zur Verbreitung des Virus unter den Wildschweinen beigetragen haben.

Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Bußgeldern zwischen 30 und 25.000 Euro rechnen. Die Beschränkungen sollen eine weitere Kontamination verhindern und menschliche Aktivitäten einschränken, die den Ausbruch verschlimmern könnten.

Die Behörden haben mit einer groß angelegten Gegenoffensive reagiert. Mit Zäunen, Streifen und strengen Besuchervorgaben hoffen sie, die Auswirkungen des Virus auf die Wildschweinbestände einzudämmen. Die Strafen und Kontrollmaßnahmen bleiben so lange in Kraft, bis sich die Lage stabilisiert.

Quelle