Alexander Meyer bleibt dem BVB bis 2027 – doch was bedeutet das für Diant Ramaj?
Oswin MosemannAlexander Meyer bleibt dem BVB bis 2027 – doch was bedeutet das für Diant Ramaj?
Borussia Dortmund hat Torhüter Alexander Meyer mit einem neuen Langzeitvertrag an den Verein gebunden. Der 29-Jährige, dessen aktueller Vertrag auslief, bleibt dem Klub nun mindestens bis 2027 erhalten. Seine Entscheidung fiel nach der Ablehnung von Angeboten anderer 1. Bundesliga-Vereine, darunter Hertha BSC.
Meyer wechselte 2022 zu BVB und bestritt seitdem 25 Pflichtspiele. In diesen Partien hielt er siebenmal zu Null, kassierte jedoch 32 Tore. Obwohl er hinter Gregor Kobel nur die Nummer zwei ist, haben sein professionelles Auftreten und sein Einfluss in der Kabine ihn zu einem wertvollen Teammitglied gemacht.
Noch im vergangenen Herbst wurden seine Chancen auf einen Verbleib in Dortmund auf nur 50 Prozent geschätzt. Doch sein Engagement für die Rolle – selbst ohne regelmäßige Einsätze in der Startelf – überzeugte den Verein, ihm ein neues Vertragsangebot zu unterbreiten. Der neue Kontrakt läuft bis 2027 und enthält eine Option für ein weiteres Jahr.
Die Einigung wirft jedoch Fragen zur Zukunft des jungen Torwarts Diant Ramaj auf, der derzeit an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen ist. Der 24-Jährige, der 2025 von Dortmund verpflichtet wurde und bis 2029 unter Vertrag steht, hat nach starken 2. Bundesliga-Leistungen das Interesse von Klubs wie dem FC Arsenal geweckt. Mit Kobel und Meyer nun langfristig gebunden, könnte Ramajs Zukunft einen weiteren Leihtransfer oder die Rolle als dritter Torhüter bedeuten.
Unterdessen ist die Situation des Mittelfeld-Veteranen Pascal Groß noch ungeklärt. Auch sein Vertrag läuft aus, doch eine Entscheidung über eine Verlängerung steht noch aus.
Meyers neuer Vertrag wird am Mittwoch offiziell unterzeichnet. Seine Präsenz sorgt für Stabilität im Tor und Führung abseits des Platzes. Die Vereinbarung lässt jedoch Ramajs Perspektive – und Groß’ Zukunft – weiterhin offen.






