20 April 2026, 10:10

Altendorfer Straße 103: Sanierungskosten explodieren von 4,75 auf 36,82 Millionen Euro

Altes Gebäude mit Bogengang und Säulen wird renoviert, mit verstreuten Werkzeugen, Materialien und Gegenständen, darunter Taschen und eine Maschine mit Drähten auf dem Boden.

Altendorfer Straße 103: Sanierungskosten explodieren von 4,75 auf 36,82 Millionen Euro

Der Stadtrat hat die endgültige Genehmigung für die umfassende Sanierung des Gebäudes in der Altendorfer Straße 103 erteilt. Ursprünglich mit 4,75 Millionen Euro veranschlagt, sind die Kosten für das Projekt aufgrund unerwarteter statischer Probleme inzwischen auf 36,82 Millionen Euro gestiegen. Die Modernisierung soll das aus den 1940er-Jahren stammende Gebäude auf den neuesten Stand bringen und seine Nutzungsdauer um Jahrzehnte verlängern.

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Das von der Stadt 2022 erworbene Gebäude wird grundlegend saniert: Heizung, Elektrik und IT-Infrastruktur werden erneuert, zudem sind Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung sowie barrierefreie Sanitäranlagen vorgesehen. Auch die Außenbereiche, darunter ein stufenlos zugänglicher Vorplatz, werden neu gestaltet.

Ziel der Sanierung ist es, alle Abteilungen des Amts für Soziales und Wohnen unter einem Dach zusammenzuführen. Derzeit sind die Mitarbeiter auf mehrere angemietete Standorte verteilt, doch ab April sollen sie in das modernisierte Gebäude umziehen. Langfristig sollen durch den Verzicht auf Mietzahlungen und eine bessere Energiebilanz erhebliche Kosten eingespart werden.

Im Laufe der Planung wurden strukturelle Mängel entdeckt, die das Budget von ursprünglich 4,75 Millionen auf nun 36,82 Millionen Euro steigen ließen. Trotz der höheren Kosten verlängert sich die Lebensdauer des Gebäudes dadurch von 20 auf voraussichtlich 40 Jahre.

Nach Abschluss der Arbeiten wird das sanierte Gebäude das gesamte Amt für Soziales und Wohnen beherbergen. Die Stadt rechnet mit geringeren Betriebskosten und einer reduzierten Abhängigkeit von angemieteten Flächen. Zudem erfüllt das Projekt moderne Standards in Sachen Barrierefreiheit und Energieeffizienz – und das für die kommenden Jahrzehnte.

Quelle