Antisemitismusbeauftragter Klein unterstützt Reformen für mehr Wirkung im Demokratie-Programm
Klothilde BergerAntisemitismusbeauftragter Klein unterstützt Reformen für mehr Wirkung im Demokratie-Programm
Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, unterstützt die geplanten Reformen des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien (CDU) vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, die Initiative wirksamer zu gestalten. Klein betonte, dass es nicht um Kürzungen der finanziellen Mittel gehe, sondern um eine bessere Nutzung der vorhandenen Ressourcen.
Klein räumte ein, dass einige Projekte im Rahmen von „Lebendige Demokratie“ zu sehr nach innen gerichtet seien. Er beschrieb sie als mitunter selbstbezogen und ohne ausreichenden Bezug zur gesellschaftlichen Wirkung. Seine Aussagen decken sich mit Priens Forderung nach strukturellen Anpassungen.
Der Beauftragte unterstrich zudem die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen. Er schlug vor, Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen Antisemitismus engagieren, stärker mit anderen Gruppen zu vernetzen – etwa mit Theatern, Freiwilligen Feuerwehren oder dem Wohlfahrtsverband Volkssolidarität. Eine bessere Vernetzung, so sein Argument, würde die Reichweite und Wirksamkeit des Programms erhöhen.
Trotz der geplanten Reformen zeigte sich Klein überzeugt, dass wertvolle Initiativen weiterhin gefördert werden. Er wiederholte, dass der Fokus auf der Steigerung der Effizienz liege und nicht auf Einsparungen.
Die vorgeschlagenen Änderungen an „Lebendige Demokratie“ sollen die Abläufe straffen und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren stärken. Kleins Unterstützung deutet auf einen Wandel hin zu besser koordinierten Maßnahmen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Die Reformen werden nun unter der Federführung von Prien vorangetrieben.






