02 April 2026, 12:14

Aprilscherze im Rhein-Main-Gebiet: Von Baustellen-Denkmälern bis zum Rotwein-Whirlpool

Ein Plakat mit der Aufschrift "Humoristische Karte von Europa im Jahre 1870", das eine Karte von Europa mit Cartoon-Bildern und Text umgeben zeigt.

Aprilscherze im Rhein-Main-Gebiet: Von Baustellen-Denkmälern bis zum Rotwein-Whirlpool

Aprilscherze brachten spielerische Überraschungen im Rhein-Main-Gebiet

Dieses Jahr sorgte der 1. April im Rheinland für heitere Überraschungen. Lokale Persönlichkeiten und Einrichtungen überboten sich mit scherzhaften Streichen – von ungewöhnlichen Baustellen-Regeln bis zu skurrilen kulinarischen Ankündigungen.

In Mainz und dem Rheingau zogen Behörden und Unternehmen mit einfallsreichen Scherzen die Bewohner und Besucher kurzzeitig in den Bann. Der neu ernannte Mainzer Baudezernent Ludwig Holle (CDU) erklärte alle städtischen Baustellen – darunter auch langjährige Projekte wie das Mainzer Rathaus und das Gutenberg-Museum – kurzerhand zu denkmalgeschützten Bauwerken. Die ironische Ankündigung spielte auf die allgemeine Ungeduld über verzögerte Bauarbeiten an und sorgte für amüsierte Reaktionen, bis der Scherz aufflog.

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Auf Schloss Vollrads, einem traditionsreichen Weingut im Rheingau, kündigte man den Bau einer Thermalquelle mit mineralstoffreichem Wasser an – inklusive Vinotherapie-Räumen, die wie Premium-Riesling-Lagerkeller gestaltet sein sollten. Später gab das Weingut zu, dass die Idee reine Fiktion war. Doch die von einer Lokalzeitung kolportierte Vorstellung eines Rotwein-Whirlpools trug zusätzlich zur Belustigung bei.

Feinschmecker ließen sich kurz von Peter, einem bekannten Mainzer Metzger, täuschen, der behauptete, neuer Küchenchef beim Fußballverein Mainz 05 zu werden. Unterdessen präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Ahrweiler ein "Feuerlöschpferd" als neues Einsatzfahrzeug – inklusive gefälschter Fotos. Da keine praktischen Details folgten, entpuppte sich auch dies als harmloser Aprilscherz.

Auch die Politik blieb nicht ernst: Der Mainzer FDP-Politiker Thomas A. Klann postete auf Social Media, er trete zur CDU über – nur um Stunden später zu erklären, dass der Parteiwechsel ein Scherz war. Der Streich unterstrich die lockere Rivalität zwischen den lokalen Parteien.

Die Scherze, so kurzlebig sie auch waren, brachten die Region zum Lachen. Von fiktiven Wellness-Oasen bis zum pferdegetriebenen Löschfahrzeug spiegelten die Streiche den lokalen Humor wider. Bis zum Mittag waren alle Beteiligten mit der Wahrheit herausgerückt – ohne bleibende Verwirrung, aber mit einer Erinnerung daran, wie viel Spaß Aprilscherz-Traditionen machen können.

Quelle