Armin Laschet soll neuer Kuratoriumsvorsitzender des Karlspreises werden
Klothilde BergerArmin Laschet soll neuer Kuratoriumsvorsitzender des Karlspreises werden
Armin Laschet, ein prominenter deutscher Politiker, soll den Vorsitz des Kuratoriums des Internationalen Karlspreises zu Aachen übernehmen. Der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen löst Jürgen Drews ab, der die Organisation seit 2010 geleitet hat. Laschets langjährige Verbindung zum Karlspreis reicht bis in seine Zeit als Kuratoriumsmitglied von 2000 bis 2020 zurück.
Jürgen Drews hat den Karlspreis über ein Jahrzehnt geprägt. Während seiner Amtszeit entwickelte sich die Auszeichnung von einer jährlichen Verleihungszeremonie zu einem ganzjährigen Programm. Diskussionsrunden, Foren und öffentliche Veranstaltungen wurden eingeführt, um die Beteiligung und Sichtbarkeit zu erhöhen.
Eine der zentralen Initiativen Drews war der Jugend-Karlspreis, der jüngere Generationen in den europäischen Dialog einbinden sollte. Seine Bemühungen verwandelten den Preis in eine dynamischere und zugänglichere Institution. Laschets Wahl zum neuen Vorsitzenden gilt als sehr wahrscheinlich. Der CDU-Politiker war von 2017 bis 2021 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und kandidierte 2021 als Kanzlerkandidat seiner Partei. Derzeit leitet er den Auswärtigen Ausschuss des Bundestags.
Der Wechsel markiert ein neues Kapitel für den Karlspreis. Laschets politische Erfahrung und seine frühere Tätigkeit im Kuratorium machen ihn zu einem starken Nachfolger. Unter seiner Führung wird die Organisation ihre Arbeit fortsetzen und an Drews' Vermächtnis anknüpfen, die öffentliche Teilhabe zu stärken.






