17 February 2026, 12:19

Bahnhof Ründeroth wird barrierefrei – ohne Treppen zum Mittelbahnsteig

Ein Zug fährt auf den Schienen mit Plattformen auf beiden Seiten, eine Hauswand links, Straßenlaternen, Pflanzen, Bänke und eine Kabine vor der Wand, eine Brücke über die Plattformen und Gebäude und Masten im Hintergrund.

Bahnhof Ründeroth wird barrierefrei – ohne Treppen zum Mittelbahnsteig

Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen wird barrierefrei: Zugänge zum Mittelbahnsteig ohne Hindernisse

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Der Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen soll künftig vollständig barrierefrei zugänglich sein – mit stufenlosem Zugang zum zentralen Bahnsteig. Bisher müssen Fahrgäste Treppen überwinden, um den Bahnsteig zu erreichen, obwohl erst im vergangenen Jahr eine neue Park-and-Ride-Anlage eröffnet wurde. Die Umbaumaßnahmen finden während einer geplanten Sperrung der RB25-Linie zwischen Ende März und Anfang August statt.

Die Deutsche Bahn hat Pläne zur Verbesserung der Barrierefreiheit am Bahnhof Ründeroth bekannt gegeben, einem wichtigen Haltepunkt auf der Strecke Köln–Lüdenscheid – der bedeutendsten Verkehrsachse im Oberbergischen Kreis. Das Projekt soll die Treppen als einzigen Zugang zum Bahnsteig abschaffen und so allen Reisenden den Einstieg erleichtern.

Die Arbeiten sind auf den Zeitraum der ohnehin vorgesehenen Streckensperrung der RB25 von Ende März bis Anfang August abgestimmt, um die Beeinträchtigungen für Pendler so gering wie möglich zu halten. Ein genauer Baubeginn steht jedoch noch nicht fest, da die Vergabe an ein Bauunternehmen noch läuft.

Nach Abschluss der Modernisierung plant die Deutsche Bahn, zwei Bahnübergänge dauerhaft zu schließen – darunter einen, der bisher manuell bedient wird. Unterdessen hat der Rat der Gemeinde Engelskirchen einen Beschluss gefasst, in dem lokale Vertreter aufgefordert werden, sich für die barrierefreien Umbauten einzusetzen. Politiker warnen, dass ohne diese Anpassungen künftig weitere Streckensperrungen drohen könnten.

Das Projekt soll die langjährigen Barriereprobleme am Bahnhof Ründeroth beheben. Der Zeitplan hängt jedoch von der Vergabe an ein Bauunternehmen ab. Werden die Arbeiten wie geplant umgesetzt, dürften künftige Einschränkungen vermieden und die Reisebedingungen für Fahrgäste in der gesamten Region deutlich verbessert werden.