Batteriezellenproduktion - 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK
Hellmuth OrtmannBatteriezellenproduktion - 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK
Batteriezellenproduktion – 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK
Drei große Industrievorhaben sollen aus Deutschlands ehemaligen Kohleabbaugebieten neue Wirtschaftszentren machen. Mit 170 Millionen Euro Bundesförderung unterstützen diese Initiativen die Schaffung von rund 600 Arbeitsplätzen und ziehen über 600 Millionen Euro an Privatkapital an. Politiker betonen, dass dieser Wandel ein entscheidender Schritt hin zu klimaneutraler Produktion und zukunftsfähigen Industrien ist.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) treibt die Veränderung mit seiner STARK-Richtlinie voran, die die Batteriezellenproduktion und Transformationstechnologien fördert. Bundesministerin Katherina Reiche erklärte, die Kohleregionen entwickelten sich zu Industriezentren der Zukunft.
Im mitteldeutschen Revier errichtet AMG Lithium am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen eine Mehrproduktionsanlage für batterietaugliche Lithiumsalze. Sachsens-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff unterstrich die Bedeutung solcher Projekte für langfristige Perspektiven in der Region.
Im rheinischen Revier baut Cylib am Chempark Dormagen eine Batterierecyclinganlage auf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte, wie wichtig Investitionen in Transformationstechnologien – besonders im Ruhrgebiet – seien.
In der Lausitz entsteht bei Altech Batteries GmbH im Industriepark Schwarze Pumpe in Spreetal eine Fabrik für stationäre Energiespeichersysteme, die auf Natriumchlorid als Schlüsselrohmaterial setzt.
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies bezeichnete die STARK-Richtlinie als zentrales Instrument für die Energiewende. Sie ermögliche klimafreundliche Produktionsverfahren und stärke gleichzeitig die regionale Wirtschaft.
Die Gesamtinvestitionen aus Bundesmitteln und Privatkapital belaufen sich auf rund 600 Millionen Euro und schaffen etwa 600 neue Arbeitsplätze in den Regionen. Die Projekte markieren den Übergang von der Kohleabhängigkeit zu nachhaltigen Industrien – mit Batterieproduktion und Recycling an vorderster Front. Politik und Wirtschaft konzentrieren sich nun darauf, dass diese Entwicklungen dauerhafte wirtschaftliche Impulse bringen.






