08 February 2026, 14:24

Bayer Leverkusen steckt in der Krise – Trainer und Sportdirektor fordern radikale Wende

Drei Fußballspieler umarmen sich auf dem Boden und feiern ein Tor vor einer jubelnden Menge in einer schwarz-weißen Stadionszene.

Bayer Leverkusen steckt in der Krise – Trainer und Sportdirektor fordern radikale Wende

Bayer Leverkusens aktuelle Schwächephase sorgt für Frust in der Vereinsführung. Nach dem enttäuschenden Remis gegen Borussia Mönchengladbach forderten sowohl Trainer Kasper Hjulmand als auch Sportdirektor Simon Rolfes dringend Verbesserungen. Die unbeständige Leistung der Mannschaft in der Champions League hat den Druck zusätzlich erhöht.

In der Champions-League-Saison 2025/26 präsentierte sich Leverkusen uneinheitlich. In acht Spielen erzielte das Team 13 Tore, kassierte jedoch 14 – im Schnitt 1,63 Treffer pro Partie. Mit dem 16. Platz in der Gruppenphase musste Leverkusen in die Play-offs gegen Olympiakos, wo nach einem 2:2 im Auswärtsspiel eine 0:2-Heimniederlage folgte. Unterdessen zog der FC Bayern München mit überzeugenden Siegen – darunter ein 3:1 gegen den FC Chelsea und ein 4:0 gegen Club Brügge – direkt ins Achtelfinale ein.

Auch in der Bundesliga verpasste Leverkusen die Chance, in der Tabelle aufzusteigen. Das Remis gegen den abstiegsbedrohten Konkurrenten Gladbach ließ Hjulmand sichtlich verärgert zurück. Nach dem Spiel gab er seinen Unmut offen zu und betonte, die Mannschaft müsse schneller reagieren und mit mehr Intensität spielen.

Rolfes räumte zwar das Potenzial des Kaders ein, mahnte aber eine schnellere Anpassungsfähigkeit an. Er verwies auf das dichte Spielprogramm als möglichen Grund für die jüngsten Leistungseinbrüche und merkte an, dass selbst Top-Teams Schwächen zeigten. Trotz der Rückschläge verteidigte er die mentale Stärke und Qualität der Spieler und hob ihre Fähigkeit hervor, in entscheidenden Momenten wichtige Siege einzufahren.

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In den vergangenen Jahren hat Leverkusen zwar Fortschritte gemacht, liegt aber weiterhin hinter der Dominanz des FC Bayern zurück. Während Borussia Dortmund (Platz 17) und Eintracht Frankfurt (Platz 33) mit eigenen Problemen kämpfen, unterstreicht Leverkusens Play-off-Aus die Lücke, die es zu schließen gilt.

Nun steht Leverkusen vor einer entscheidenden Phase, um die Saison noch zu wenden. Ob es dem Team gelingt, auf Hjulmands Forderungen zu reagieren und Rolfes' Appell nach mehr Reife umzusetzen, wird den weiteren Weg bestimmen. Die kommenden Auftritte werden zeigen, ob die Mannschaft zu alter Konstanz zurückfindet und um höhere Ziele mitspielen kann.