Bayer Leverkusen verzichtet auf Kölner Karneval – Trainer Hjulmand setzt auf Disziplin vor entscheidenden Spielen
Klothilde BergerNach 4:0-Sieg gegen St. Pauli: Hjulmand verhängt Faschingsverbot - Bayer Leverkusen verzichtet auf Kölner Karneval – Trainer Hjulmand setzt auf Disziplin vor entscheidenden Spielen
Die Spieler von Bayer Leverkusen werden in diesem Jahr den Kölner Karneval auslassen – Trainer Kasper Hjulmand hat ihnen die Teilnahme untersagt. Die Entscheidung fällt nach dem deutlichen 4:0-Sieg gegen den FC St. Pauli. Während die Stadt sich auf ihre berühmten Straßenumzüge vorbereitet, steht für das Team nun Erholung und die Vorbereitung auf die kommenden Spiele im Vordergrund.
Der Karneval, bekannt für Höhepunkte wie Weiberfastnacht und Rosenmontag, zieht trotz der früheren Pandemie-Einschränkungen weiterhin riesige Menschenmassen an. Für Leverkusens Mannschaft wird das Feiern jedoch warten müssen.
Hjulmand ordnete an, dass seine Spieler zu Hause bleiben und auf die Festlichkeiten verzichten sollen. Für den Trainer hat die körperliche Frische der Mannschaft Vorrang – besonders mit Blick auf die anstehenden Partien, darunter ein entscheidendes Champions-League-Spiel.
Mittelfeldspieler Jonas Hofmann räumte ein, dass einige Teamkollegen die karnevalistischen Traditionen vielleicht nicht vollends verstehen. Dennoch deutete er an, dass eine kleine, verantwortungsvolle Feier – vielleicht mit einem Bier – denkbar sei. Zudem versprach er, seine Mitspieler nach dem nächsten Spiel mit der Kölner Karnevalskultur vertraut zu machen.
Durch das Verbot verpassen die Leverkusener die lebhaften Umzüge und Straßenfeste, die Jahr für Jahr Hunderttausende anziehen. Zwar hat sich der Karneval von den Corona-Rückschlägen erholt, doch der Fokus der Mannschaft liegt klar auf dem Fußball.
Statt sich vom Karnevalstrubel ablenken zu lassen, bereiten sich die Spieler nun konzentriert auf das nächste Spiel vor. Hjulmands strenge Linie soll sicherstellen, dass das Team in den wichtigen anstehenden Begegnungen voll einsatzbereit ist. Fürs Feiern bleibt vorerst keine Zeit – die sportlichen Pflichten haben Vorrang.






