BBK aktualisiert Krisenratgeber: So bereiten Sie sich auf Notfälle richtig vor
Anto SchülerBBK aktualisiert Krisenratgeber: So bereiten Sie sich auf Notfälle richtig vor
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht aktualisierten Ratgeber zur Krisenvorsorge
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen überarbeiteten Leitfaden veröffentlicht, der Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen soll, sich auf Notfälle vorzubereiten. Unter dem Titel „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ bietet die Neuauflage praktische Hinweise zum Umgang mit alltäglichen Risiken. Der Ratgeber steht kostenlos als Druckbroschüre sowie in verschiedenen digitalen Formaten zur Verfügung.
Die aktualisierte Fassung greift bewährte Empfehlungen auf, etwa zur Zusammenstellung eines Notvorrats oder zum richtigen Verhalten bei Stromausfällen, Überschwemmungen oder Bränden. Neu hinzugekommen sind Abschnitte zu aktuellen Herausforderungen – darunter der Umgang mit Falschinformationen, der Schutz vor Explosionen sowie Strategien zur Stressbewältigung in Krisensituationen, insbesondere für Familien mit Kindern.
Um eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen, liegt der Ratgeber in sieben Sprachen vor, zudem in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache. Das BBK plant zudem eine umfangreiche Kampagne, um die Inhalte bekannt zu machen und zielgruppenspezifische Materialien zu entwickeln.
Bei der Vorstellung betonte BBK-Präsident Ralph Tiesler die Bedeutung der persönlichen Vorsorge. Eine aktuelle Umfrage des BBK hatte ergeben, dass 53 Prozent der Bevölkerung bewusst keine Maßnahmen ergreifen, um sich auf Notfälle vorzubereiten. Der Ratgeber soll dies ändern, indem er Vorsorge zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags macht.
Der Leitfaden ist ab sofort kostenlos auf der Website des BBK, in der Warn-App NINA sowie als gedruckte Broschüre erhältlich. Mit den erweiterten Themen und barrierearmen Formaten will das BBK mehr Menschen erreichen und die Verwundbarkeit in Krisensituationen verringern. Zudem sollen künftig weitere maßgeschneiderte Angebote für verschiedene Zielgruppen entwickelt werden.






