Bender-Zwillinge trainieren rivalisierende Teams in der Regionalliga Bayern
Oswin MosemannBender-Zwillinge trainieren rivalisierende Teams in der Regionalliga Bayern
Die Bender-Zwillinge, Lars und Sven, haben neue Rollen im Fußballmanagement übernommen. Beide trainieren nun rivalisierende Mannschaften in der Regionalliga Bayern, der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands. Ihre Vereine, SV Wacker Burghausen und SpVgg Unterhaching, kämpfen in dieser Saison um den Aufstieg in die 3. Liga.
Lars und Sven Bender beendeten 2021 im Alter von 32 Jahren ihre aktive Karriere als Profifußballer. Das Zwillingspaar, das nur wenige Minuten Altersunterschied trennt, stand während ihrer Spielerkarriere nie im Wettbewerb zueinander. Heute führt Lars als Cheftrainer den SV Wacker Burghausen an, während Sven die SpVgg Unterhaching betreut.
Trotz des direkten Duells um dasselbe Ziel spielen die Brüder eine mögliche Rivalität herunter. Lars betont, dass er nicht erwartet, dass der Wettbewerb zwischen ihren Teams zusätzliche Motivation schafft. In der Vergangenheit kritisierte er sogar die mediale Fixierung auf ihre Zwillingseigenschaft und bezeichnete diese als unnötig.
Beide Vereine streben einen Platz in der 3. Liga an. Die Zwillinge jedoch lassen sich von der Vorstellung, gegeneinander anzutreten, nicht aus der Ruhe bringen. Für sie steht das Geschehen auf dem Platz im Mittelpunkt – nicht der Vergleich zwischen Brüdern.
Die Bender-Zwillinge setzen ihre Fußballkarriere nun als Trainer in derselben Liga fort. Ihre Teams kämpfen um den Aufstieg, doch die Brüder bestehen darauf, dass sich ihr Verhältnis zueinander nicht ändern wird. Ob mit oder ohne Aufstieg – ihr Ansatz bleibt beständig und frei von persönlicher Rivalität.






