Bergisch Gladbach startet Unterschriftenaktion für AfD-Verbot
Eine lokale Initiative in Bergisch Gladbach hat sich einer landesweiten Kampagne angeschlossen, die ein Verbot der rechtsextremen AfD-Partei fordert. Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt (DeVi) sammelt im Rahmen der Aktion "Menschenwürde verteidigen. AfD jetzt verbieten" Unterschriften. Fast 90 zivilgesellschaftliche Initiativen in Nordrhein-Westfalen unterstützen die Aktion, die bis Juni 100.000 Unterschriften zusammenbringen will.
Ab dem 7. Februar wird DeVi in der Bergisch Gladbacher Innenstadt Unterschriftenstände einrichten. Ehrenamtliche Helfer:innen stehen täglich von 10:00 bis 13:00 Uhr bereit, um Unterstützung zu sammeln. Die Initiative hofft, dass die Unterschriften ein rechtliches Prüfverfahren anstoßen, ob die AfD gegen verfassungsrechtliche Grundsätze verstößt.
Der Verein setzt sich für Demokratie, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander ein und positioniert sich aktiv gegen antidemokratische und rechtsextreme Bestrebungen. Judith Winterscheid, Vorsitzende von DeVi, argumentiert, dass die Positionen der AfD im Widerspruch zu den Kernwerten des Grundgesetzes stünden.
DeVi befürwortet ein formelles Verbotsverfahren nach rechtsstaatlichen Prinzipien. Die Gruppe ist überzeugt, dass ein solcher Schritt rechtliche Klarheit schaffen und demokratische Institutionen schützen würde.
Die Kampagne in Bergisch Gladbach ist Teil einer breiteren Bewegung in Nordrhein-Westfalen. Sollte sie erfolgreich sein, könnten die gesammelten Unterschriften eine rechtliche Überprüfung des Status der AfD einleiten. Die Initiative spiegelt das wachsende zivilgesellschaftliche Engagement gegen rechtsextreme Politik in der Region wider.






