Bergisches Land 2025: Jedes zweite Unternehmen kämpft mit Umsatzeinbrüchen und schwacher Nachfrage
Anto SchülerBergisches Land 2025: Jedes zweite Unternehmen kämpft mit Umsatzeinbrüchen und schwacher Nachfrage
Unternehmen im Bergischen Land stehen 2025 vor einem deutlichen Einbruch
Fast die Hälfte aller Betriebe in der Region Bergisches Land verzeichnet rückläufige Umsätze – viele kämpfen mit schwachen Auftragsbüchern und sinkender Produktion. Die jüngsten Zahlen zeichnen ein düsteres Bild der wirtschaftlichen Lage für die heimischen Unternehmen.
Die Geschäftslage hat sich spürbar verschlechtert: Der Klimaindex liegt mittlerweile bei minus 14,8 Punkten. Über 40 Prozent der Industrieunternehmen zeigen sich unzufrieden mit ihrer aktuellen Performance, während 60 Prozent einräumen, ihre Produktionskapazitäten nicht auslasten zu können.
Die Industrie fährt ihre Aktivitäten zurück – mehr als die Hälfte der Betriebe plant, Investitionen zu kürzen. Jedes vierte Unternehmen fürchtet eine weitere Verschärfung der Lage, nur 17 Prozent rechnen mit einer Besserung. Die aktuelle Einschätzung fällt ernüchternd aus: Lediglich 19 Prozent der Firmen bewerten ihre wirtschaftliche Situation als gut, 48 Prozent als befriedigend und 33 Prozent als schlecht.
Hohe Kosten – für Energie, Arbeitskräfte und Steuern – sowie übermäßige Bürokratie und protektionistische Handelspolitik belasten die Wettbewerbsfähigkeit. Trotz des Abschwungs hat etwa ein Viertel der Unternehmen weiterhin Schwierigkeiten, offene Stellen zeitnah zu besetzen, was die Herausforderungen zusätzlich verschärft.
Die Wirtschaft im Bergischen Land steht unter Druck: Schwache Nachfrage, sinkende Umsätze und steigende Kosten setzen die Betriebe stark zu. Viele Firmen reduzieren ihre Investitionen und bereiten sich auf weitere Schwierigkeiten vor – auch wenn einige trotz der Flaute weiterhin mit Personalengpässen zu kämpfen haben.






