30 March 2026, 10:11

Berlins Clubkultur feiert zehn Tage lang Techno, Geschichte und Vielfalt

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines zerfallenden Tunnels in den Berliner Mauertrümmern mit Schutt auf dem Boden und einem Licht am Ende.

Berlins Clubkultur feiert zehn Tage lang Techno, Geschichte und Vielfalt

Berlins Techno-Szene steht im Herbst im Mittelpunkt: Das Festival "Tag der Clubkultur"

Vom 3. bis 12. Oktober feiert Berlin mit über 100 Veranstaltungen in der gesamten Stadt den "Tag der Clubkultur". Organisiert von der Clubkommission Berlin, rückt das Festival nicht nur die musikalischen, sondern auch die politischen und sozialen Wurzeln der Clubkultur in den Fokus – mit legendären Künstlern und versteckten Spielorten.

Die Ursprünge des Festivals reichen bis zum Mauerfall 1989 zurück. In den rohen, industriellen Räumen der Stadt entwickelte sich Techno von illegalen Partys zu einer kulturellen Bewegung. Frühe Events wie die Love Parade, die als Friedensdemonstration mit nur 150 Teilnehmern begann, prägten die Szene. Stadtteile wie Kreuzberg, Neukölln und Prenzlauer Berg wurden zu ihren Zentren.

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Bekannte Clubs wie KitKat, Cassiopeia und Ohm sind Teil des Programms, doch auch temporäre Locations und kleinere Alternativräume beteiligen sich – das Festival erstreckt sich über ganz Berlin. Bereits am 2. Oktober findet im Haus der Visionäre eine Kooperation zwischen dem Club der Visionäre und dem CTM-Festival statt.

Zu den Highlights zählen die Vorführung von Mark Reeders Dokumentarfilm "B-Movie – Lust & Sound in West-Berlin 1979–1989" am 3. Oktober, ein Auftritt der Brandenburger Techno-Pioniere Modeselektor sowie eine Drag-Show im Tipsy Bear in Prenzlauer Berg am 4. Oktober. Das Programm verbindet Musik, Film und Diskussionen und spiegelt so die Vielfalt und Geschichte der Szene wider.

Zehn Tage lang bietet der "Tag der Clubkultur" Konzerte, Filmvorführungen und Gesprächsrunden – eine Hommage an Berlins Techno-Erbe und dessen gesellschaftlichen Einfluss. Mit Veranstaltungen in ikonischen Clubs und ungewöhnlichen Orten spricht das Festival sowohl langjährige Fans als auch Neugierige an.

Quelle