24 April 2026, 22:08

Bielefelds Polizei startet Großkampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Schild mit Aufschrift "e-Bike-Fahren nur für Anwohner" neben einer Straße mit Verkehrskegeln, einem Fahrzeug, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bielefelds Polizei startet Großkampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Bielefelder Polizei startet Verkehrssicherheitskampagne zum Schutz von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern

Die Bielefelder Polizei hat eine neue Verkehrssicherheitskampagne ins Leben gerufen, um Radfahrer und E-Scooter-Fahrer besser zu schützen. Die Initiative unter dem Motto "Safe.Mobile.Life – Zwei Räder im Blick" kommt zu einer Zeit, in der ungeschützte Verkehrsteilnehmer zunehmend von Unfällen betroffen sind. Beamte werden die Kontrollen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Unfallschwerpunkten täglich von 7:00 bis 20:00 Uhr verstärken.

Im Jahr 2025 waren über die Hälfte aller Verkehrsverletzten sogenannte schwache Verkehrsteilnehmer – Radfahrer und E-Scooter-Fahrer machten dabei 51,3 Prozent der Fälle aus. Das entspricht einem Anstieg von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders gefährdet waren Kinder und Jugendliche, während sich die Zahl der E-Scooter-Unfälle in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen um 82,35 Prozent erhöhte.

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Die Kampagne zielt auf gefährliches Verhalten ab, das das Unfallrisiko erhöht. Ablenkungen wie die Nutzung von Smartphones oder das Tragen von Noise-Cancelling-Kopfhörern beim Fahren beeinträchtigen die Aufmerksamkeit und steigern die Gefahr schwerer Verletzungen. Gleichzeitig übersiehen Autofahrer häufig Radfahrer und E-Scooter-Nutzer, was zu schweren Zusammenstößen führt.

Die Polizei wird besonders auf die Einhaltung von Sicherheitsabständen, korrektes Abbiegen und die vorgeschriebene Ausstattung achten. Das Vorhaben steht im Einklang mit der "Vision Zero", einer langfristigen Strategie, um Verkehrsopfer und -verletzte vollständig zu vermeiden. Durch mehr gegenseitigen Respekt aller Verkehrsteilnehmer hoffen die Behörden, die Unfallzahlen deutlich zu senken.

Die verstärkten Kontrollen sollen durch konsequente Ahndung von Verstößen und eine höhere öffentliche Aufmerksamkeit die Unfallzahlen reduzieren. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Autofahrer werden in Risikobereichen besonders genau überwacht. Der Erfolg der Kampagne hängt dabei von der Regelbefolgung und dem gemeinsamen Engagement für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ab.

Quelle