24 January 2026, 20:20

Biohof Klefhof kämpft um sein Überleben – 85.000 Euro bis Januar nötig

Ein grünes Grasfeld mit Wildblumen, grasenden Tieren, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Biohof Klefhof kämpft um sein Überleben – 85.000 Euro bis Januar nötig

Biohof Klefhof: Ökobauernhof und Naturbildungszentrum droht die Schließung bis Ende Januar

Der bekannte Biohof Klefhof, ein Vorreiter in ökologischer Landwirtschaft und Naturpädagogik, steht vor der Schließung. Um eine Zwangsversteigerung durch Teilungsversteigerung abzuwenden, benötigt der Hof 85.000 Euro, um einen Miteigentümer auszuzahlen. Eine Crowdfunding-Kampagne soll nun die Rettung des Betriebs ermöglichen.

Der Klefhof wirtschaftet nach den strengen Bioland-Richtlinien und bewirtschaftet rund zwölf Hektar Wiesen und Weiden. Große Teile der Flächen sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen und bieten Lebensraum für heimische Tierarten und eine vielfältige Flora.

Seit Jahren ist der Hof ein zentraler Begegnungsort für die Gemeinschaft: Mit Naturkursen, Ferienprogrammen für Kinder und Workshops für Erwachsene fördert er nachhaltige Landwirtschaft, Umwelterziehung und praxisnahes Lernen. Fehlen die Mittel für den Alleinerwerb, droht die Zerschlagung des Hofs in Einzelteilen. Die Crowdfunding-Aktion auf GoodCrowd.org zielt darauf ab, die benötigten 85.000 Euro bis zur Januar-Frist zu sammeln. Erste Unterstützer haben bereits gespendet, um den Betrieb zu erhalten.

Gelingt die Kampagne, kann der Klefhof seine Arbeit in ökologischer Landwirtschaft und Naturbildung fortsetzen. Eine Schließung würde nicht nur den Verlust eines wichtigen Gemeinschaftsorts bedeuten, sondern auch den Rückgang geschützter Grünflächen. Ob der Hof gerettet wird, hängt nun davon ab, ob das Spendenziel rechtzeitig erreicht wird.

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