09 June 2026, 08:08

BOB Campus in Köln: Aus einer Brache wird ein lebendiges Stadtviertel

"BOB Campus" mit herausragender Architektur

BOB Campus in Köln: Aus einer Brache wird ein lebendiges Stadtviertel

Aus einer ehemaligen Textilfabrik-Brache in Köln ist der BOB Campus entstanden – ein lebendiges urbanes Zentrum für alle Generationen und Kulturen. Das von den Architekten raumwerk.architekten Hübert und Klußmann geleitete Projekt gibt einem lange vernachlässigten Industriegelände neues Leben und stärkt gleichzeitig den Zusammenhalt im Viertel.

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Der Campus steht auf den Überresten einer historischen Textilfabrik, nutzt ein Gebäude aus den 1970er-Jahren und überwindet einen Höhenunterschied von 20 Metern auf dem Gelände. Die Berliner Landschaftsarchitekten von atelier le balto gestalteten die Außenflächen und verbanden sie harmonisch mit den revitalisierten Bauwerken. Herausgekommen ist eine Mischung aus Bildungsräumen, betreutem Wohnen, Arbeitsbereichen und einem weitläufigen Park.

Von Anfang an waren Anwohner:innen und lokale Initiativen maßgeblich an der Planung beteiligt. Ihre Ideen halfen dabei, einen Ort zu schaffen, der die Bedürfnisse der Nachbarschaft widerspiegelt und soziale Bindungen festigt. Die Jury lobte diesen partizipativen Ansatz, der die Verbindung des Campus zum umliegenden Stadtteil vertieft.

Betrieben wird der BOB Campus von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH, einer Initiative der Montag Stiftung Urbane Räume. Heute ist er ein lebendiger Treffpunkt, dessen offenes Design Menschen unterschiedlicher Herkunft einlädt, gemeinsam zu arbeiten, sich auszutauschen oder einfach zu entspannen.

Aus einer verlassenen Industriefläche wurde so ein pulsierender Begegnungsort. Mit seinem vielfältigen Angebot und inklusiven Konzept ist der BOB Campus zu einem zentralen Anziehungspunkt für das Viertel geworden. Der Erfolg des Projekts liegt darin, Geschichte, moderne Bedürfnisse und starke lokale Teilhabe zu vereinen.

Quelle