31 December 2025, 22:18

Borussia Dortmunds Handball-Frauen droht der Umzug in veraltete Anlage

Eine Gruppe von Fußballspielern auf einem Feld, das von einem Maschendrahtzaun umgeben ist, mit Bäumen, Leitern und Strommasten auf der anderen Seite.

Borussia Dortmunds Handball-Frauen droht der Umzug in veraltete Anlage

Pläne für ein neues Multifunktions-Sportzentrum in Dortmund-Hörde stoßen auf Hindernisse

Das Vorhaben, ein modernes Sportzentrum in Dortmund-Hörde zu errichten, das vor allem das Frauen-Handballteam von Borussia Dortmund unterstützen sollte, steht vor ungewisser Zukunft. Sollte es zu keinen Fortschritten kommen, könnte der Verein gezwungen sein, auf eine ältere Anlage auszuweichen.

Die geplante Sporthalle sollte auf dem Gelände des ehemaligen Phoenix-West-Hochofenwerks entstehen. Das Projekt, das von Ex-Oberbürgermeister Thomas Westphal und BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke unterstützt wurde, war als neue Heimstätte für die Erstliga-Handballmannschaften des Vereins gedacht. Doch die Förderung aus dem bundesweiten "Sportmilliarden"-Programm wurde verweigert, da das Vorhaben nicht die Kriterien für einen Neubau erfüllte.

Falls die Pläne scheitern, bleibt dem BVB nur die Rückkehr zur Sportanlage an der Schützenstraße. Die 2019 geschlossene Anlage hat inzwischen grünes Licht für Modernisierungsmaßnahmen erhalten, darunter der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes (Kosten: 730.000 Euro) und die Installation einer LED-Flutlichtanlage (105.000 Euro). Der Stadtrat stimmte einstimmig für die Aufwertung. Zu möglichen Alternativen hat sich der Verein bisher nicht geäußert. Typischerweise investiert Borussia Dortmund größere Summen lieber in Nachwuchsförderung als in Infrastrukturprojekte.

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Die Blockade des Projekts lässt das Handballteam ohne eigene Spielstätte zurück. Die Reaktivierung der Schützenstraße gilt derzeit als realistischste Notlösung. Eine endgültige Entscheidung hängt von weiteren Gesprächen zwischen dem Verein und der Stadtverwaltung ab.