Bundespolizei stoppt Goldschmuggel: 88.000 Euro und Schlagring an der Grenze beschlagnahmt
Oswin MosemannBundespolizei stoppt Goldschmuggel: 88.000 Euro und Schlagring an der Grenze beschlagnahmt
Bundespolizei in Aachen entdeckt Gold, Bargeld und Schlagring bei Routinekontrolle
Bei einer regulären Grenzüberprüfung stießen Beamte der Bundespolizei in Aachen auf Gold im Wert von knapp 88.000 Euro, über 8.000 Euro Bargeld sowie einen verbotenen Schlagring. Die Gegenstände befanden sich in Hüfttaschen zweier junger Männer, die aus Belgien nach Deutschland einreisten.
Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten einen 21-jährigen Fahrer und seinen 20-jährigen Beifahrer an der deutsch-belgischen Grenze anhielten. Bei der Durchsuchung fanden sie sechs Goldbarren, eine größere Geldsumme und die verbotene Waffe. Der Fahrer konnte jedoch nur für zwei der Goldbarren rechtmäßige Kaufbelege vorweisen.
Das Gold und das Bargeld wurden umgehend im Rahmen der Abfertigungsverfahren beschlagnahmt. Beide Männer wurden vernommen und nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zur Herkunft des Geldes und des Goldes laufen seitdem weiter – federführend ist die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe von Polizei und Zoll beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW).
Seit 2021 hat der Schmuggel von Edelmetallen und Bargeld in der Region stark zugenommen. Als Gründe gelten wirtschaftliche Unsicherheiten und verschärfte Finanzvorschriften. Besonders im Grenzraum Aachen-Lüttich häufen sich die Feststellungen, wobei die Kontrolldichte und die jährlichen Statistiken schwanken.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den grenzüberschreitenden Schmuggel in der Region einzudämmen. Die Ermittlungen zu den beschlagnahmten Gegenständen laufen noch – insbesondere zu deren Herkunft und Verwendungszweck. Bisher wurden keine Anklagen erhoben.






