Bundweiter Vorlesetag 2023: Wie Geschichten Kinderrechte und Demokratie vermitteln
Hellmuth OrtmannBundweiter Vorlesetag 2023: Wie Geschichten Kinderrechte und Demokratie vermitteln
Bundweiter Vorlesetag kehrt am 21. November nach Deutschland zurück
Am 21. November fand in germany wieder der Bundweite Vorlesetag statt – eine Initiative, die Gemeinden zusammenbringt, um die Leseförderung zu stärken. In 368 Städten und Gemeinden im ganzen Land wurden Veranstaltungen organisiert, bei denen lokale Persönlichkeiten Kindern vorlasen. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Vermittlung von Kinderrechten und demokratischen Werten durch Geschichten.
In Meerbusch besuchte Bürgermeister Christian Bommers die St.-Mauritius-Schule, um aus dem Buch "Der allerbeste Spielplatz" vorzulesen. Der Band, der zum 75. Jubiläum des Grundgesetzes erschienen ist, erklärt in kurzen Geschichten Grundrechte, gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt. Mit seinem spielerischen Ansatz soll er junge Leserinnen und Leser für zentrale demokratische Prinzipien begeistern.
Die Aktion war Teil einer größeren Kooperation in der Region Düsseldorf. Der Deutsche Kinderschutzbund, die Versicherung ARAG und die Lesen bildet-Stiftung hatten sich für den Tag zusammengeschlossen. Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Bündnis für Kinderrechte warben sie dafür, dass prominente Persönlichkeiten vorlasen – und unterstrichen so den Zusammenhang zwischen Lesekompetenz und Kinderrechten.
Bundesweit beteiligten sich Schulen, Bibliotheken und Gemeinschaftszentren mit ähnlichen Lesungen. Lokale Vertreterinnen und Vertreter, Autorinnen und Autoren sowie Ehrenamtliche wirkten mit, sodass der Tag Kinder in Großstädten und kleineren Gemeinden gleichermaßen erreichte.
Beim Bundweiten Vorlesetag 2023 machten 368 Kommunen mit, jede mit bekannten Vorleserinnen und Vorlesern. Mit Büchern wie "Der allerbeste Spielplatz" verbanden die Organisatoren Leseförderung mit politischer Bildung. Der Fokus auf Kinderrechte und Demokratie wird durch laufende lokale Projekte weiterverfolgt.






