BVB-Hauptversammlung startet mit Chaos – doch Watzkes Wechsel steht fest
Klothilde BergerTechnische Probleme: Verzögerter Beginn der BVB-Jahreshauptversammlung - BVB-Hauptversammlung startet mit Chaos – doch Watzkes Wechsel steht fest
Borussia Dortmunds Jahresversammlung begann mit Verzögerungen wegen technischer Probleme
Die Hauptversammlung des BVB, die erstmals in einem hybriden Format stattfand, ermöglichte es allen 230.000 Mitgliedern, online abzustimmen. Trotz der Rückschläge sollte die Versammlung wichtige Führungswechsel formalisieren – darunter den Wechsel von Hans-Joachim Watzke vom Vorstandsvorsitzenden zum Vereinspräsidenten.
Die Veranstaltung hätte pünktlich beginnen sollen, doch eine halbe Stunde später standen noch Hunderte Mitglieder vor der Westfalenhalle 3. Technische Schwierigkeiten verzögerten den Start um eine Stunde, was bei den Wartenden für Frust sorgte.
Für Dortmund war es der erste Versuch einer hybriden Hauptversammlung – ein Modell, das andere Bundesliga-Klubs bereits erfolgreich umgesetzt hatten. Bayern München und RB Leipzig nutzten zwischen 2021 und 2023 digitale Abstimmungen und erreichten dabei hohe Beteiligung: Bei Bayern lag die Quote 2022 bei über 70 Prozent, obwohl es in der Pandemie zunächst technische Hürden gab.
Ein zentraler Punkt der Tagesordnung war der Führungswechsel: Watzke, der langjährige Vorstandschef, sollte bis zum Ende der Versammlung zum Präsidenten gewählt werden.
Die Verzögerungen zeigten die Herausforderungen bei der Einführung neuer Abstimmungssysteme. Dennoch sollte das hybride Format jedem Mitglied eine Stimme geben. Nach Lösung der Probleme wurde die Versammlung fortgesetzt – mit Watzkes Ernennung und weiteren wichtigen Beschlüssen.






