Campino und Gursky: Wie ein Künstlerduell auf Skiern zur Wintertradition wurde
Hellmuth OrtmannCampino und Gursky - Ski-Wettbewerb mit großem Ehrgeiz - Campino und Gursky: Wie ein Künstlerduell auf Skiern zur Wintertradition wurde
Ein langjähriger Wettstreit zwischen zwei deutschen Künstlern hat auf der Skipiste eine verspielte Wendung genommen. Campino, 63, und Andreas Gursky, 70, messen sich seit Jahren in rasanten Eisrennen während ihrer Winterurlaube. Ihre jüngste Wortgefecht bei einer staatlichen Preisverleihung machte eines deutlich: Mit dem Alter wird die Rivalität nicht langsamer.
Die beiden fanden einst über nächtliche Eishockeyspiele im Düsseldorfer Hafen zueinander. Ihre gemeinsame Leidenschaft für Wintersport entwickelte sich bald zu einer Tradition: Sie traten gegeneinander auf Skiern an. Mit der Zeit wurden die freundschaftlichen Spiele immer intensiver – beide trieben sich auf dem Eis an ihre Grenzen.
Bei einer kürzlichen Veranstaltung erklärte Campino öffentlich, Gursky werde ihren Skibewerb niemals gewinnen. Diese Aussage kam trotz seines früheren Eingeständnisses, dass Gursky sowohl im Eislaufen als auch im Hockey überragend sei. Ihr Wettstreit ist heute eine Mischung aus Respekt und unerbittlichem Neckereien – besonders, wenn es um Geschwindigkeit geht.
Jeden Winter treffen sich die beiden zu einer neuen Runde Rennen. Was einst lockere Unterhaltung war, ist längst zu einem hart umkämpften Ritual geworden – eines, das keiner von ihnen aufgeben will.
Die Konkurrenz zwischen Campino und Gursky zeigt keine Anzeichen von Nachlassen. Ihre Skirennen bleiben ein Höhepunkt ihrer Winterreisen, eine Verbindung aus sportlichem Ehrgeiz und jahrzehntelanger Freundschaft. Fürs Erste sind die Siegestrophäen – und das nächste Rennen – noch offen.






