28 March 2026, 22:16

CDA fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätsgeld für Autofahrer

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätsgeld für Autofahrer

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat dringende Reformen gefordert, um die finanzielle Belastung von Autofahrern zu verringern. Er kritisierte die Haltung der Regierung, die stattdessen auf Sparappelle setze, ohne konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Zu seinen Vorschlägen gehören eine Erhöhung der Kilometerpauschale sowie neue finanzielle Entlastungen für Pendler.

Die aktuelle Entfernungsentschädigung für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen liegt seit 2009 unverändert bei 0,30 Euro pro Kilometer. Laut amtlichen Steuerrichtlinien gab es in den letzten fünf Jahren trotz steigender Kosten keine Anpassungen. Radtke fordert nun eine Anhebung auf 38 Cent pro Kilometer, um die heutigen Ausgaben widerzuspiegeln.

Zudem lehnte er die Idee autofreier Sonntage als unpraktikabel ab – insbesondere für Arbeitnehmer, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Stattdessen schlug er ein steuerfreies Mobilitätsgeld vor, um direkte und unbürokratische Unterstützung zu bieten. Darüber hinaus forderte er eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um durch fairere Marktbedingungen die Spritpreise zu senken.

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Obwohl Radtke anerkennt, dass geopolitische Spannungen die Kraftstoffpreise weiter in die Höhe treiben werden, bestehe er darauf, dass die Regierung jetzt handeln müsse. Vage Spartipps lösten die reale finanzielle Belastung der Autofahrer nicht, so seine Argumentation.

Die CDA-Vorschläge konzentrieren sich auf die Erhöhung der Kilometerpauschale und die Einführung eines Mobilitätsgelds. Sollten diese Maßnahmen umgesetzt werden, würden sie gezielte Entlastungen für Pendler und Dienstreisende bringen. Eine Reaktion der Regierung auf die Forderungen steht noch aus.

Quelle