15 February 2026, 22:22

Charli XCX beendet den "Brat-Sommer" mit provokanter Mockumentary The Moment

Ein Plakat, das ein Konzert in Berlin, Deutschland, ankündigt, zeigt eine Gruppe farblich gekleideter Menschen vor einem Gebäude mit der Aufschrift "Berlin - Die Stadt des Pariser Chicks" oben.

Charli XCX beendet den "Brat-Sommer" mit provokanter Mockumentary The Moment

Charli XCX veröffentlicht The Moment – eine Mockumentary zum Abschluss des "Brat-Sommer"-Zeitalters

Die Künstlerin Charli XCX hat mit The Moment eine Mockumentary vorgestellt, die das Ende der Ära des "Brat-Sommers" markiert. Der Film feierte am 23. Januar 2026 auf dem Sundance Film Festival Premiere, wobei die Popikone eine fiktionalisierte Version ihrer selbst spielt. Die Kritik fiel gemischt aus – ein Spiegel der mutigen Auseinandersetzung mit Ruhm und künstlerischer Langlebigkeit.

Das Projekt thematisiert die Vergänglichkeit von Kunst und den Druck, in einer schnelllebigen Kulturlandschaft relevant zu bleiben. Charli XCX durchlebt im Film fiktive Karrierekrisen, die ihre realen Erfahrungen in der Musikbranche widerspiegeln. Die Arbeit am Film habe ihr als Katharsis gedient, sagte sie, und ihr geholfen, Frustrationen aus ihrem Werdegang zu verarbeiten.

In The Moment sind zudem Gastauftritte von Alexander Skarsgård, Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott zu sehen, die allesamt überzeichnete Versionen ihrer selbst verkörpern. Die Uraufführung in Sundance wurde von einer Feier auf der Berlinale begleitet, doch die Rezensionen blieben gespalten: 63 Prozent auf Rotten Tomatoes und 52 von 100 Punkten auf Metacritic.

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Neben The Moment stehen für Charli XCX weitere Rollen an – in The Gallerist, I Want Your Sex sowie in einem Remake des Horror-Klassikers Faces of Death. Ihr Album Brat aus dem Jahr 2024 prägte den "Brat-Sommer", eine kulturelle Welle, die sogar die US-Politik erreichte: Vizepräsidentin Kamala Harris bezog sich während ihres Wahlkampfs darauf.

Die Mockumentary bildet einen reflektierenden Schlusspunkt von Charli XCX' Brat-Ära, vereint Satire mit persönlichen Einblicken. Zwar sind sich die Kritiker uneins, doch der Film unterstreicht ihren Übergang von der Musik zur Schauspielerei. Mit mehreren Projekten in der Pipeline erweitert die Künstlerin weiterhin ihren kreativen Horizont – jenseits des Popstar-Daseins.