31 March 2026, 00:11

Das legendäre 4:4 zwischen Dortmund und Stuttgart – ein Spiel für die Ewigkeit

Schwarzes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

Das legendäre 4:4 zwischen Dortmund und Stuttgart – ein Spiel für die Ewigkeit

Ein packendes 4:4-Unentschieden am 30. März 2012

Am 30. März 2012 lieferten sich Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart eines der dramatischsten Spiele der Bundesliga-Geschichte – ein atemloses 4:4. Die Partie war geprägt von ständigen Momentum-Wechseln: Stuttgart gelang ein rasantes Comeback, ehe Dortmund in letzter Minute noch den Ausgleich erzielte.

Am Ende jener Saison sicherte sich Dortmund mit 81 Punkten die Meisterschaft – bis heute der letzte Titelgewinn des Vereins.

Die Begegnung begann mit einer klaren Überlegenheit der Borussen, die früh mit 2:0 in Führung gingen. Doch der VfB Stuttgart konterte furios und drehte das Spiel innerhalb von nur acht Minuten: Drei Tore bescherten den Schwaben eine 3:2-Führung.

Julian Schieber traf anschließend doppelt (77. und 79. Minute) und baute die Führung für Stuttgart weiter aus. Mats Hummels verkürzte in der 82. Minute auf 3:4, doch Ivan Perišić sorgte mit einem spektakulären Distanzvolley in der 87. Minute erneut für die Dortmunder Führung.

Doch das Drama war noch nicht vorbei: In der 90.+3. Minute traf Christian Gentner zum 4:4-Endstand. Jürgen Klopp, damals Trainer von Dortmund, bezeichnete die Partie später als "ein legendäres Spiel für die Ewigkeit".

Schieber, der im Sommer 2012 zu Dortmund gewechselt war, verlor nach dieser Saison deutlich an Form. In der Spielzeit 2012/13 erzielte er in 28 Einsätzen neun Tore, verlor aber nach der Rückkehr von Robert Lewandowski seinen Stammplatz. In der folgenden Saison kam er in 13 Spielen nur noch auf ein Tor, bevor er 2014 zu Hertha BSC wechselte.

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Nach seiner Karriere als Profi übernahm Schieber im Juli 2020 das Amt des Sportdirektors bei der SG Sonnenhof Großaspach. Unter seiner Führung stieg der Verein 2021/22 in die Regionalliga auf und qualifizierte sich 2022/23 sogar für die 3. Liga, stieg jedoch 2024 wieder ab.

Trotz des Remis sicherte sich Dortmund am Saisonende mit 81 Punkten die Meisterschaft. Der VfB Stuttgart belegte Platz sechs und qualifizierte sich damit für den europäischen Wettbewerb. Das 4:4-Spektakel bleibt bis heute eines der unvergesslichsten Spiele der Bundesliga-Geschichte. Für Dortmund war es der letzte Meistertitel, während Stuttgart mit dem starken Saisonabschluss den Einzug ins internationale Geschäft schaffte. Schieber wechselte später vom Platz ins Management und führte einen unterklassigen Verein durch Aufstieg und Abstiegskämpfe.

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