03 March 2026, 02:51

Deepfake-Betrug auf YouTube: Mann aus Lippe verliert sein ganzes Erspartes

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen unterbringen, kann das monatlich Hunderte von Dollar aus ihren Taschen ziehen."

Deepfake-Betrug auf YouTube: Mann aus Lippe verliert sein ganzes Erspartes

Ein Mann aus Lippe verliert sein gesamtes Erspartes durch betrügerische Online-Investitionen mit KI-gestützten Deepfake-Videos auf YouTube

Ein Mann aus dem Kreis Lippe hat sein gesamtes Lebensersparnis verloren, nachdem er auf einen betrügerischen Online-Investitionsscam hereingefallen war. Die Betrüger nutzten mit künstlicher Intelligenz erstellte Deepfake-Videos auf YouTube, um ihn dazu zu bringen, Geld auf Kryptowährungsbörsen zu überweisen. Die Behörden warnen, dass solche Betrugsmaschen immer raffinierter werden.

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Das Opfer stieß zunächst über eine Werbeanzeige auf den Betrug, in der Deepfake-Videos angeblicher Finanzexperten zu sehen waren. In dem Glauben, es handele sich um eine seriöse Plattform, registrierte er sich und wurde kurz darauf unter Druck gesetzt, Einzahlungen zu tätigen. Die Betrüger forderten anschließend wiederholt Gebühren, die sie als notwendig für die Abwicklung der Investitionen darstellten.

Der Mann wurde später sogar dazu überredet, einen Kredit aufzunehmen, um weitere Zahlungen zu leisten. Statt einer Rendite erhielt er jedoch lediglich die Anweisung, die Gelder auf Kryptowährungsbörsen zu transferieren. Eine Auszahlung erfolgte nie – zurück blieben hohe Schulden und kein Erspartes mehr.

Die Polizei rät allen, die ein verdächtiges Anlageangebot erhalten, sich umgehend bei ihr zu melden. Zudem wird dringend empfohlen, Anbieter vorab bei der BaFin, der deutschen Finanzaufsichtsbehörde, zu überprüfen. Vorabgebühren sollten niemals an nicht verifizierte Plattformen gezahlt werden.

Der Fall zeigt die wachsende Gefahr von KI-gestützten Anlagebetrügereien auf YouTube. Opfer stehen oft vor dem finanziellen Ruin, besonders wenn Kredite im Spiel sind. Die Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht und zur gründlichen Prüfung, bevor man sich auf ein Anlageangebot einlässt.