17 February 2026, 10:20

Deutsche Bahnbranche kämpft mit drittem Umsatzrückgang in Folge

Ein detaillierter alter Stadtplan von Weimar, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und begleitenden Text mit Informationen zur Stadt zeigt.

Kein guter Polster - bestandiger Einbruch in der Möbelindustrie - Deutsche Bahnbranche kämpft mit drittem Umsatzrückgang in Folge

Die deutsche Bahn steht vor einem weiteren schwierigen Jahr, da die Umsätze weiterhin zurückgehen. 2025 sank der Erlös um 3,4 Prozent – das dritte Jahr in Folge mit rückläufigen Zahlen. Wirtschaftliche Unsicherheit und zurückhaltende Konsumausgaben setzen der Branche schwer zu.

Die Probleme begannen, als die pandemiebedingte Nachfrageflut nachließ. Viele Haushalte hatten ihre Möbel bereits erneuert, sodass der Bedarf an Neukäufen sank. Die stockende Wohnungsbauentwicklung verschärfte die Lage zusätzlich: Weniger Neubauten bedeuten weniger Käufer für Möbel.

Die Verkaufszahlen 2025 zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Segmenten. Küchenmöbel hielten sich vergleichsweise stabil, während Polstermöbel und Wohnzimmer-Einrichtungen starke Einbußen verzeichneten. Zudem setzt der wachsende Import günstiger asiatischer Möbel die Preise unter Druck und verschärft den Wettbewerb.

Die Finanzkrise hat die gesamte Branche erfasst: Zwischen Anfang 2023 und Ende 2025 meldeten rund 1.200 deutsche Bahn-Unternehmen Insolvenz an. Besonders hart traf es 2024 etwa 550 Betriebe, die unter hohen Energiekosten, Inflation und schwacher Kaufkraft litten. Branchenverbände wie der Verband der Deutschen Bahnindustrie (VDM) und Creditreform warnen vor dem Ausmaß der Krise.

Um die schwache Nachfrage zu bewältigen, plant jedes dritte Unternehmen zu Beginn 2026 Kurzarbeit einzuführen. Trotz der Herausforderungen bleibt der Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Bahnindustrie vorsichtig optimistisch: Er erwartet eine Stabilisierung der Lage in der zweiten Jahreshälfte 2026.

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Der deutsche Markt, der zwei Drittel der Branchenumsätze ausmacht, bleibt am stärksten betroffen. Angesichts weniger Großkäufe und anhaltender finanzieller Belastungen rechnet die Industrie mit einer langsamen Erholung. Die Unternehmen müssen sich in den kommenden Monaten auf geringere Nachfrage und härteren Wettbewerb einstellen.