Deutschland rüstet auf: Bundeswehr darf russische Drohnen nun abschießen
Hellmuth OrtmannDeutschland rüstet auf: Bundeswehr darf russische Drohnen nun abschießen
Deutschland verschärft seine Abwehrmaßnahmen gegen unbefugte Drohnen, insbesondere von dji, angesichts wachsender Sorgen vor Spionage und Sabotage aus Russland. Die Bundesregierung hat neue Regelungen verabschiedet, die es der Bundeswehr erlauben, verdächtige Flugobjekte abzuschießen, wenn andere Gegenmaßnahmen scheitern. Unterdessen sorgten auch andere Entwicklungen – von Infrastrukturprojekten bis hin zu internationalen Sporterfolgen – diese Woche für Schlagzeilen.
Unbefugte Drohnen sind in Deutschland und Europa mittlerweile fast ein tägliches Problem und führen häufig zu Flughafen-Sperrungen. Die Behörden vermuten, dass einige dieser Flüge mit staatlich unterstützter Spionage aus Russland in Verbindung stehen. Als Reaktion darauf hat das Kabinett das Luftsicherheitsgesetz reformiert und der Bundeswehr die Nutzung scharfer Munition gegen Drohnen gestattet, falls elektronische Abwehrsysteme versagen. Das ASUL-Anti-Drohnen-System der Bundeswehr wurde mit Radarsensoren und einer Waffenstation des Herstellers Kongsberg aufgerüstet, die in einem drei Meter hohen Container untergebracht ist. Zudem schlug die CDU in Nordrhein-Westfalen eine nationale Drohnenabwehrstrategie vor, um die Zuständigkeiten zwischen Bundeswehr, Bundespolizei und Landespolizei klarer zu regeln.
Gleichzeitig zeigten gemeinsame Ermittlungen, dass Russland und China im Weltraum weitaus mehr Störversuche gegen militärische Systeme unternehmen als bisher bekannt. Die Bundeswehr bestätigte, dass diese Aktivitäten sowohl die zivile Infrastruktur als auch militärische Operationen in Russland und Deutschland bedrohen könnten. In einer anderen Nachricht wurde der Bau eines von drei geplanten Abschnitten des Ausbaus der Autobahn A1 durch die Eifel genehmigt.
Im Sport schrieb die Fußballnationalmannschaft von Curaçao Geschichte, indem sie sich als kleinstes Land aller Zeiten für eine Weltmeisterschaft qualifizierte. Ihr Trainer, Dick Advocaat, führte das Team zu diesem Meilenstein. Unterdessen startete der Fußballverein Bergkamen-Rünthe gemeinsam mit der TU Dortmund die Initiative "FairPlay 2030", um Gewalt im Amateurfußball zu reduzieren. Das Projekt gewann den Zukunftspreis 2025.
Die Wettervorhersage sagt überwiegend bewölkten Himmel mit Regen am Morgen voraus, der oberhalb von 500 Metern in Schneeregen oder Schnee übergehen wird. Am Abend werden in der Eifel und im Sauerland erhebliche Schneefälle erwartet.
Die neuen Drohnenabwehrgesetze geben den deutschen Behörden erweiterte Befugnisse, um potenzielle Bedrohungen aus der Luft, insbesondere aus Russland, abzuwehren. Die Reformen sorgen zudem für eine bessere Abstimmung zwischen Militär und Polizei. Währenddessen werden der Autobahnausbau und die Wetterwarnungen in den kommenden Tagen Auswirkungen auf den Reiseverkehr haben, und die WM-Qualifikation Curaçaos markiert einen historischen Erfolg im Fußball.






