Dieter Hecking bricht sein Schweigen: Warum sein Abschied beim VfL Bochum so bitter war
Anto SchülerHecking: 'Entlassung in Bochum war respektlos' - Dieter Hecking bricht sein Schweigen: Warum sein Abschied beim VfL Bochum so bitter war
Der ehemalige Trainer des Vfl Bochum, Dieter Hecking, hat sich offen über seinen abrupten Abschied vom Verein geäußert. Nach seiner Entlassung, die ihm telefonisch mitgeteilt wurde, kritisierte er das Vorgehen als respektlos. Unterdessen hat sein Nachfolger Uwe Rösler die Mannschaft nach einem holprigen Start auf den zehnten Tabellenplatz geführt.
Heckings Abgang von Bochum kam für ihn überraschend. Er war davon ausgegangen, dass der Verein auf langfristige Stabilität setzt, und empfand die Entscheidung daher als unnötig. Die Art und Weise seiner Entlassung – per Telefonat statt in einem persönlichen Gespräch – ließ ihn sich abgewertet fühlen.
Seit seinem Abschied hat Hecking keine neue Position angenommen. Zwar hat er aus politischen Gründen einen Wechsel nach Saudi-Arabien oder Dubai ausgeschlossen, bleibt aber für künftige Aufgaben offen. Er beschrieb das Traineramt als eine Art Sucht und deutete sogar an, sich vorstellen zu können, eines Tages eine Nationalmannschaft zu übernehmen. Unter Uwe Rösler hat sich der Vfl Bochum indes erholt: Nach einem schwierigen Saisonstart belegt das Team nun einen soliden zehnten Platz.
Heckings nächster Karriere-Schritt bleibt ungewiss, da bisher keine konkreten Jobangebote öffentlich bekannt sind. Seine Haltung, bestimmte Länder aus politischen Gründen auszuschließen, verringert zwar seine Optionen, doch eine Rückkehr ins Traineramt schließt er nicht aus. Der Vfl Bochum hingegen entwickelt sich unter der neuen Führung weiter positiv.






