Dortmund kämpft gegen Schwimmdefizite: Jedes fünfte Kind kann nicht schwimmen
Klothilde BergerDortmund kämpft gegen Schwimmdefizite: Jedes fünfte Kind kann nicht schwimmen
Immer mehr Kinder in Dortmund können nicht sicher schwimmen – in manchen Stadtteilen fehlen bis zu 80 Prozent die grundlegenden Fähigkeiten. Das Problem spiegelt einen bundesweiten Trend in Nordrhein-Westfalen wider, wo jedes fünfte Kind nicht schwimmen kann. Nun engagieren sich lokale Initiativen, um die Situation entschlossen anzugehen.
Ab diesem Herbst nehmen über 300 Dortmunder Kinder an Intensiv-Schwimmkursen teil. Im Mittelpunkt stehen zunächst die Gewöhnung ans Wasser und Techniken zur Selbstrettung, bevor es an das Seepferdchen-Abzeichen geht. Ältere Kinder können zudem in den Herbstferien kostenlos an Förderstunden teilnehmen, um Versäumtes nachzuholen.
Lokale Vereine und der StadtSportBund Dortmund haben sich zusammengeschlossen, um jedem Kind das Schwimmen beizubringen. Ihr Ziel ist klar: Bis zum Ende der Grundschulzeit soll jedes Kind sicher schwimmen können. Ehrenamtliche wie Haumann setzen sich dafür ein, das Angebot weiter auszubauen, um die hohe Nachfrage zu decken.
Eltern werden aufgefordert, die Initiative zu unterstützen, indem sie regelmäßig mit ihren Kindern schwimmen üben. Auch die Lokalzeit aus Dortmund greift das Thema auf und berichtet am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr darüber.
Die Kampagne soll die Unterschiede in den Schwimmfähigkeiten zwischen den Dortmunder Stadtteilen verringern. Mit kostenlosen Kursen und gemeinschaftlichem Engagement hoffen die Organisatoren auf einen spürbaren Anstieg der Kinder, die das Seepferdchen erwerben. Langfristig geht es darum, dass kein Grundschulkind ohne lebenswichtige Fähigkeiten im Wasser die Schule verlässt.






