25 March 2026, 14:11

Dortmunder Flughafen 2025: Mehr Passagiere, aber wachsendes Millionen-Defizit

Balkendiagramm, das die Anzahl der Fluggesellschaften-Passagiere in den Vereinigten Staaten von 2019 bis 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Dortmunder Flughafen 2025: Mehr Passagiere, aber wachsendes Millionen-Defizit

Flughafen Dortmund legt gemischte Jahresbilanz 2025 vor

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Der Flughafen Dortmund hat seine Finanzzahlen für das Jahr 2025 veröffentlicht, die ein durchwachsenes Ergebnis zeigen. Zwar stieg die Passagierzahl auf 3,24 Millionen, doch musste der Flughafen ein wachsendes Defizit von 6,3 Millionen Euro verkraften. Die endgültigen Zahlen werden nach der noch laufenden Prüfung im Juni bestätigt.

Die Umsatzerlöse des Flughafens beliefen sich 2025 auf 49,81 Millionen Euro, doch stiegen die Kosten so stark an, dass sich das Defizit im Vergleich zum Vorjahr (1,8 Millionen Euro) deutlich vergrößerte. Haupttreiber waren die Personalausgaben, die durch Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst und ein neues Tarifabkommen belastet wurden.

Die Passagierzahlen erholten sich zwar auf 3,24 Millionen, doch folgte dies auf einen mehrjährigen Rückgang zwischen 2021 und 2024, als die Zahlen von 2,3 Millionen auf unter 2 Millionen gefallen waren. Während Konkurrenzflughäfen wie Köln/Bonn und Düsseldorf ihr Streckennetz ausbauten und mehr Urlaubsreisende anlockten, hatte Dortmund Schwierigkeiten, im gleichen Tempo mitzuhalten.

Der Rückzug von Ryanair, das zuvor 430.000 Passagiere bedient hatte, konnte zwar durch andere Airlines ausgeglichen werden. Allerdings wirkten sich die reduzierten Verbindungen von Eurowings weiterhin auf rund 130.000 Reisende aus. Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) brach stark ein und lag bei nur noch etwa 971.000 Euro.

Nun wartet der Flughafen auf den Abschluss der Prüfung im Juni, um die Zahlen für 2025 endgültig zu bestätigen. Trotz der gestiegenen Passagierzahlen bleiben die finanziellen Belastungen durch höhere Kosten und geringere Erträge die zentralen Herausforderungen. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit strategischer Anpassungen, um die langfristige Stabilität zu sichern.

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