17 June 2026, 16:26

Dortmunder Polizei schlägt mit Großrazzia gegen Kriminalität und Verkehrsrowdys zu

POL-DO: Polizei beschlagnahmt Autos, schlägt Messerträger-Verbote vor - und setzt konsequent die Umsetzung des Konzepts 'Präsenzfokus' fort

Dortmunder Polizei schlägt mit Großrazzia gegen Kriminalität und Verkehrsrowdys zu

Die Dortmunder Polizei hat ihre Präsenz in der Stadt im Rahmen der laufenden Operation „Präsenzkonzept Fokus“ verstärkt. Die Initiative zielt darauf ab, die öffentliche Sicherheit zu verbessern, und wurde von Anwohnern bereits für ihre Wirksamkeit gelobt.

Am 26. September führten Beamte Kontrollen in der Kampstraße und im Bereich Basecamp durch. Dabei wurden rund 70 Fahrzeuge sichergestellt und über 20 Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen ausgestellt. Ein 43-jähriger Ortsansässiger wurde mit 76 km/h in einer 30er-Zone geblitzt und muss nun mit Konsequenzen rechnen.

Noch am selben Tag ging die Polizei Meldungen über Ruhestörungen und Körperverletzungen auf dem Wickeder Hellweg nach. Drei Tatverdächtige versuchten zu fliehen, wurden jedoch gestellt. Zwei von ihnen könnte nun ein Waffentrageverbot für Messer drohen.

Im Verlauf des Einsatzes wurden mehr als 350 Personen kontrolliert und etwa 130 Fahrzeuge überprüft. Die Beamten erteilten über 70 Platzverweise, leiteten fast 20 Strafverfahren ein und beschlagnahmten nahezu 30 Gegenstände. Zudem wurden Drogenhändler am Nordeingang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz sowie im Stadtgarten festgenommen. Zwei Fahrräder wurden sichergestellt – eines davon war erst am Vortag gestohlen worden.

Am 27. September verdreifachte sich die Zahl der typischerweise in der Szene vorkommenden Fahrzeuge an der „Wall“. Die Polizei führte Bluttests bei Verdacht auf Trunkenheit am Steuer durch und zog zwei Fahrzeuge wegen erloschener Zulassung ein.

Die Operation führte zu zahlreichen Vollstreckungsmaßnahmen, darunter Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und Verkehrsstrafen. Viele Dortmunder bedankten sich öffentlich bei der Polizei für ihr Engagement zur Steigerung der Sicherheit in der Stadt. Für Medienanfragen stehen Journalisten Felix Groß unter 0231/132-1034 oder [email protected] zur Verfügung.

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