09 February 2026, 04:16

Druckluftpistole löst sich in Bad Driburg – Schüler leicht verletzt

Ein Feuerwehrmann mit Helm sitzt zwischen Trümmern, darunter Steine und Flaschen, mit einer Wand im Hintergrund, auf der ein Text zu sehen ist.

Druckluftpistole löst sich in Bad Driburg – Schüler leicht verletzt

Schüler in Bad Driburg bei Unfall mit Druckluftpistole verletzt

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein Schüler in Bad Driburg wurde verletzt, nachdem die Druckluftpistole eines Mitschülers außerhalb der Schule losgegangen war. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, dem 27. Januar 2026. Zwei Tage später leitete die Polizei Ermittlungen ein. Nun wird geprüft, wie es zum Schuss kam und ob dabei gegen Gesetze verstoßen wurde.

Der Unfall passierte abseits des Schulgeländes, der verletzte Schüler erlitt nur leichte Verletzungen. Die Beamten wurden erst am Donnerstag, dem 29. Januar, informiert und beschlagnahmten die Luftdruckpistole umgehend. Die Ermittler gehen vom Verdacht der gefährlichen Körperverletzung aus.

Da der Verdächtige minderjährig ist, bleibt seine Identität nach dem Presserecht von Nordrhein-Westfalen geschützt. Die Behörden prüfen, ob gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde. In der Vergangenheit führten ähnliche Vorfälle an deutschen Schulen bereits zu disziplinarischen Maßnahmen. So wurde 2019 ein Grundschüler in Bayern vom Unterricht suspendiert und mit einer Geldstrafe belegt, nachdem er eine Signalpistole in die Schule mitgebracht hatte.

Schulen reagieren auf solche Fälle in der Regel mit dem Ausschluss des betroffenen Schülers, der Information der Eltern und der Einschaltung der Polizei. Rechtliche Konsequenzen können Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro nach dem Waffengesetz oder jugendgerichtliche Maßnahmen umfassen.

Die Ermittlungen dauern an, um aufzuklären, wie es zum Schuss kam und ob Regelverstöße vorlagen. Der verletzte Schüler wurde ambulant behandelt, während die Identität des Verdächtigen vertraulich bleibt. Schulen und Behörden gehen in solchen Fällen oft mit harten Strafen vor, um künftige Risiken zu verhindern.