Duisburgs Polizei kontrolliert E-Scooter-Fahrer mit harten Konsequenzen
Anto SchülerDuisburgs Polizei kontrolliert E-Scooter-Fahrer mit harten Konsequenzen
Duisburger Polizei führt ganztägige Kontrollen gegen E-Scooter-Fahrer durch
Die Duisburger Polizei hat am Mittwoch, den 11. März 2025, eine ganztägige Großkontrolle von E-Scooter-Fahrern in der gesamten Stadt durchgeführt. Die Aktion war Teil der bundesweiten Kampagne "Aktion Saubere Straße" und fiel mit der Veröffentlichung des Verkehrsberichts 2025 zusammen. Im Fokus standen die Durchsetzung der Verkehrsregeln sowie die Sensibilisierung für die Gefahren durch falsche Nutzung der Elektrokleinstfahrzeuge.
Die Kontrollen begannen um 6 Uhr morgens und dauerten bis 19 Uhr an. Dabei kamen sowohl mobile Streifen als auch feste Kontrollposten zum Einsatz. Insgesamt wurden 45 Verwarnungen und acht Bußgeldbescheide wegen verschiedener Verstöße ausgestellt. Besonders auffällig: Ein 34-jähriger Fahrer wurde angehalten, nachdem ein Drogentest auf Cannabis positiv ausfiel – ihm wurde umgehend die Weiterfahrt untersagt.
Um auf die Risiken rücksichtslosen Fahrverhaltens aufmerksam zu machen, inszenierte die Polizei eine eindrucksvolle Szene mit einem Pkw und einem zerstörten E-Scooter. Die Darstellung sollte Passanten ins Auge fallen und die Folgen unsicherer Fahrweise verdeutlichen. Die meisten kontrollierten Fahrer nutzten Leihroller, doch an der Hauptbahnhöhe stießen die Beamten auch auf ein ungewöhnliches, selbstgebautes Modell.
Zusätzlich richtete die Polizei einen Informationsstand im Landschaftspark ein, bevor sie in die Königstraße in der Altstadt weiterzog. Dort wiesen die Beamten darauf hin, dass E-Scooter in Fußgängerzonen wie der Königstraße verboten sind – Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet. Alexander Paffrath, Leiter der Verkehrspolizei, betonte, wie wichtig es sei, die Regeln zu kennen und einzuhalten, um sowohl Fahrer als auch Fußgänger zu schützen.
Im Rahmen der Aktion gab es in ganz Duisburg flächendeckende Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen. Die Behörden verhängten Strafen, unterbanden gefährliches Verhalten und setzten visuelle Demonstrationen ein, um die Risiken zu veranschaulichen. Ziel der Kampagne war es, die Einhaltung der E-Scooter-Vorschriften zu verbessern und die Unfallzahlen auf den Stadtstraßen zu senken.