Dürens Bürgermeister setzt 2026 auf Einheit und stabile Steuern ohne Erhöhungen
Klothilde BergerDürens Bürgermeister setzt 2026 auf Einheit und stabile Steuern ohne Erhöhungen
Bürgermeister Frank Peter Ullrich hat die Neujahrsempfänge in Düren mit einer Botschaft des Vertrauens und der Einheit eröffnet. Vor rund 450 Vertretern aus örtlichen Vereinen und Verbänden sprach er sowohl über die Herausforderungen als auch über die Chancen, die die Stadt im Jahr 2026 erwartet.
Der Bürgermeister eröffnete die Veranstaltung auf Burgau Schloss und wies dabei Bedenken wegen steigender Kriminalität in der Dürener Innenstadt zurück. Die offiziellen Statistiken zeigten, so Ullrich, dass das Kriminalitätsniveau weiterhin niedrig bleibe. Am folgenden Tag trafen sich Vertreter aus Behörden, Wirtschaft und Industrie im Rathaus, um über die Zukunft der Stadt zu beraten.
Ullrich betonte, wie wichtig es sei, an das Potenzial der Stadt zu glauben – trotz der Arbeitsplatzverluste durch jüngste Insolvenzen. Er verwies auf ein stabiles politisches Klima, das durch die Ergebnisse der Bundestags- und Kommunalwahlen gestützt werde, als Grundlage für Fortschritt. Der zweijährige Haushalt für 2026 sieht keine Steuererhöhungen vor und behält die kostenlose Kinderbetreuung bei. Wichtige Projekte wie die Umgestaltung des Bahnhofsviertels werden wie geplant fortgeführt. Zudem rief der Bürgermeister die Bürger auf, mehr Eigenverantwortung bei der Müllentsorgung und -vermeidung zu übernehmen. In seiner Rede hob er sowohl die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit als auch die Zusammenarbeit in der Gemeinschaft als Prioritäten für das kommende Jahr hervor.
Die Ansprache des Bürgermeisters setzte einen positiven Akzent für das Jahr 2026 und konzentrierte sich auf Stabilität und Wachstum. Ohne Steuererhöhungen und mit laufenden Entwicklungsprojekten will die Stadt ihren Schwung beibehalten. Nun gilt es für Verantwortliche und Bürger gleichermaßen, die im Rahmen der Neujahrsempfänge gesteckten Ziele umzusetzen.






