03 April 2026, 12:16

Entlaufenes Wallaby sorgt in Berlin-Spandau für Aufsehen und Social-Media-Hype

Ein kleines Wallaby mit braun-schwarzem Fell steht aufmerksam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Entlaufenes Wallaby sorgt in Berlin-Spandau für Aufsehen und Social-Media-Hype

Seit Sonntag streift ein Wallaby durch Berlins Bezirk Spandau. Das kleine, känguruähnliche Tier war seinem Besitzer im Ortsteil Kladow entlaufen und wurde kurz darauf von Anwohnern und der Polizei gesichtet. Obwohl das Tier für Erwachsene kaum gefährlich ist, gaben die Behörden Sicherheitshinweise für den Fall einer Begegnung heraus.

Das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Wallaby wurde erstmals gesichtet, nachdem es aus dem Grundstück seines Besitzers geflohen war. Die Polizei bestätigte, zwar keine aktive Suche einzuleiten, bat jedoch die Bevölkerung, Sichtungen zu melden. Beamte rieten, Abstand zu halten und plötzliche Bewegungen zu vermeiden, falls das Tier entdeckt werde.

Die Geschichte sorgte schnell für öffentliches Interesse – besonders der lokale Reporter Augstein erregte mit seiner Begeisterung für das entlaufene Wallaby Aufmerksamkeit. In sozialen Medien verbreiteten sich Updates rasant, und die Medienberichterstattung nahm an Fahrt auf, während sich die Suche entwickelte. Die Lage entspannte sich schließlich, als das Wallaby kurz vor Redaktionsschluss sicher zurückgebracht wurde.

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Die Behörden betonten, das Tier sei gegenüber Erwachsenen nicht aggressiv, warnten jedoch Kinder, ruhig zu bleiben und sich seitlich langsam zu entfernen, falls sie ihm begegnen. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs wird geraten, sich flach auf den Boden zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen. Die Polizei stellte zudem klar, dass der Vorfall keine Verbindung zu Marc-Uwe Klings Buch "Das Känguru-Manifest" habe.

Mittlerweile ist das Wallaby wieder bei seinem Besitzer – damit endet die kurze, aber ungewöhnliche Suche. Obwohl der Vorfall online für Aufsehen sorgte, wiederholten die Behörden, dass solche Tiere nur selten eine ernsthafte Gefahr darstellen. Die Anwohner wurden daran erinnert, in ähnlichen Situationen in Zukunft vorsichtig zu bleiben.

Quelle