17 April 2026, 10:10

Essen diskutiert wirksame Präventionsstrategien gegen Kinderarmut und soziale Ungleichheit

Plakat der New Yorker Gesellschaft zur Verhinderung von Grausamkeit gegen Kinder an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text unten.

Essen diskutiert wirksame Präventionsstrategien gegen Kinderarmut und soziale Ungleichheit

Ende Oktober 2025 war Essen Gastgeber einer Fachdiskussion zur Verbesserung der Präventionsarbeit in kommunalen Gemeinden. Die Veranstaltung fand im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein statt und wurde von der Steuerungsgruppe kinderstark organisiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Präventionsstrategien wirksamer und zielgerichteter gestaltet werden können – aufbauend auf der bestehenden Integrierten Kommunalpräventionsstrategie der Stadt Essen.

Die Tagung brachte Expertinnen und Experten zusammen, um zu erörtern, wie Kommunen ihre Präventionsmaßnahmen stärken können. Gerda Holz präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse zu Kinderarmut und skizzierte die zentralen Herausforderungen für die lokalen Behörden. Stefan Schmidt von schmidt evaluation hielt anschließend einen Impulsvortrag zur Umsetzung ergebnisorientierter Steuerung in Präventionsprojekten.

Carsten Bluhm, Leiter des Essener Jugendamts, betonte die Notwendigkeit größerer Teilhabe und gleicher Chancen in der Präventionsarbeit. Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, unterstrich dies, indem sie die Bedeutung messbarer Wirkungen in solchen Initiativen hervorhob. Die Diskussionen waren Teil des übergeordneten Programms kinderstark – NRW schafft Chancen, das in diesem Jahr rund 14,3 Millionen Euro aus dem Landesministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration erhielt.

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Die Veranstaltung wurde später in einem Artikel dokumentiert, der am 14. November 2025 vom Presse- und Kommunikationsamt der Stadt Essen veröffentlicht wurde.

Ziel des Fachtreffens war es, Essens Ansatz in der Prävention weiterzuentwickeln, um sicherzustellen, dass Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie die größte Wirkung entfalten. Mit erheblicher Landesförderung und laufender Forschung arbeitet die Stadt kontinuierlich an Strategien, die Kinderarmut bekämpfen und benachteiligte Familien unterstützen. Die Ergebnisse und Diskussionen werden die künftige Präventionsarbeit in der Region prägen.

Quelle