Essen feiert sein Ehrenamt: Wie Freiwillige die Stadt zusammenhalten
Anto SchülerEssen feiert sein Ehrenamt: Wie Freiwillige die Stadt zusammenhalten
Am Internationalen Tag des Ehrenamts dankte Oberbürgermeister Thomas Kufen den Menschen in Essen für ihr Engagement in der freiwilligen Arbeit. Er würdigte ihren Einsatz als unverzichtbar für den sozialen Zusammenhalt und die Stärke der Stadt. Ob in den Tafeln, bei der Seniorenbetreuung oder in Nachbarschaftsinitiativen – Ehrenamtliche leisten einen entscheidenden Beitrag, damit Essen verbindend und fürsorglich bleibt.
Kufen wies auf das wachsende Problem der Einsamkeit im modernen Leben hin. Er betonte, wie wichtig menschliche Verbundenheit und gemeinschaftliches Handeln sind, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Freiwilligenarbeit, so der Oberbürgermeister, schafft Vertrauen, überbrückt Gräben und setzt Solidarität in die Tat um.
Auch im Jahr 2025 blieb das ehrenamtliche Netzwerk in Essen in zahlreichen Bereichen aktiv: Die Tafeln Essen versorgten Bedürftige mit Lebensmitteln durch von Freiwilligen organisierte Verteilungen. Die Freundeskreise für Senioren vermittelten ältere Mitbürger an Begleitpersonen, während Nachbarschaftsnetzwerke Patenschaftsprogramme in den Kiezen koordinierten. Caritas Essen und die Diakonie Essen trugen ebenfalls bei – mit Besuchsdiensten und präventiven Angeboten gegen soziale Isolation. Kufen lobte die Ehrenamtlichen für ihren zeitlichen und persönlichen Einsatz. Ihr Wirken erstreckt sich über Sportvereine, die Integration von Geflüchteten, Schulen und lokale Initiativen. Ohne sie, so der Oberbürgermeister, würde das soziale Gefüge Essens viel von seiner Wärme und Widerstandskraft einbüßen.
Ehrenamt in Essen erfüllt nicht nur praktische Bedürfnisse – es schafft nachhaltige Verbindungen und hält die Stadt lebendig. Durch das Engagement dieser Menschen wird sichergestellt, dass niemand zurückgelassen wird. So wird Essen zu einem stärkeren, verbundeneren Ort.






