Essen investiert Millionen in Schulen und nachhaltige Infrastruktur bis 2025
Hellmuth OrtmannEssen investiert Millionen in Schulen und nachhaltige Infrastruktur bis 2025
Essen gestaltet seine städtische Infrastruktur durch eine große Investitionsoffensive neu. Die Stadt hat Millionenfördergelder aus Bundes-, Landes- und kommunalen Quellen eingeworben, um Schulen, öffentliche Gebäude und die Energieeffizienz zu modernisieren. Bis Juni 2025 waren bereits zentrale Vorhaben der ersten Phase des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFöG) abgeschlossen.
Im ersten Abschnitt des KInvFöG (KInvFöG I) wurden 55 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 64,3 Millionen Euro umgesetzt. Dazu zählten Sanierungen, Umbauten und Neubauten in verschiedenen Einrichtungen. Alle Maßnahmen wurden fristgerecht bis Juni 2025 fertiggestellt.
Mit KInvFöG II hat Essen nun rund 57 Millionen Euro für 25 weitere Maßnahmen gesichert. Bisher flossen in dieser Phase insgesamt 84 Millionen Euro. Eines der abgeschlossenen Projekte ist die Stadthafenschule in Vogelheim, die etwa 4,7 Millionen Euro kostete.
Die Stadt nutzt zudem weitere Förderquellen. Das Programm "Gute Schule 2020" stellte eine Kreditlinie von 81,4 Millionen Euro bereit, die inzwischen vollständig ausgeschöpft ist. Weitere 26,25 Millionen Euro wurden im Rahmen des nordrhein-westfälischen Ausbauprogramms für Ganztagsbetreuung bewilligt. Zusätzlich erhielt Essen 8,2 Millionen Euro für energetische Sanierungen aus dem "Bundesförderung für effiziente Gebäude"-Programm.
Die Stadt kombiniert diese Zuschüsse mit eigenen Haushaltsmitteln, um die Transformation zu finanzieren. Die Initiative umfasst die Modernisierung von Schulen, die Aufwertung öffentlicher Einrichtungen und Nachhaltigkeitsmaßnahmen.
Die Investitionsoffensive zeigt bereits erste Erfolge: Projekte wie die modernisierte Stadthafenschule sind abgeschlossen, weitere Maßnahmen laufen. Mit Millionen an Fördergeldern und kommunalen Mitteln schreitet Essens städtische Erneuerung wie geplant voran.






