28 December 2025, 09:53

Essen verwandelt alte Industriezonen in grüne Zukunftsstandorte bis 2030

Ein Plakat mit einer Eisenbahn"ubung "uber eine Br"ucke mit einer Tr"agerkonstruktion, umgeben von Pflanzen, H"usern und H"geln.

Essen verwandelt alte Industriezonen in grüne Zukunftsstandorte bis 2030

In Essen ist ein neues Pilotprojekt gestartet, das die industriellen Zonen der Stadt in nachhaltige, zukunftsfähige Standorte verwandeln soll. Die Initiative wird von der Essen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) geleitet und beginnt bei der Flowserve Essen GmbH, wobei die ThyssenKrupp Steel Europe AG eine zentrale Rolle bei der umfassenden Neugestaltung des ehemaligen Stahlwerksgeländes spielt. Das Vorhaben ist Teil von Essens breiterem Engagement für Klimaneutralität bis 2040.

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Das Projekt ist ein zentraler Baustein des Nachhaltigen Energie- und Klimaschutzaktionsplans (SECAP) der Stadt. Ziel ist es, das Industriegebiet Essen-West wirtschaftlich wettbewerbsfähig, ökologisch verträglich und sozial verantwortungsvoll zu gestalten. Bis 2030 soll das ehemalige Stahlwerksareal im Rahmen des Industriepark Essen-West-Transformationsplans, der 2023 anlief, zu einem grünen Industriepark werden.

Die EWG unterstützt Unternehmen vor Ort direkt dabei, ihre Energieeffizienz zu steigern und den Ressourcenverbrauch zu senken. Betrieben wird praktische Hilfe angeboten – von der Installation von Photovoltaikanlagen über Nachhaltigkeitsberatung bis hin zur Vermittlung von Fachhandwerkern. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte die Bedeutung des Projekts und erklärte, es beweise, dass wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Der Pilotbetrieb bei der Flowserve Essen GmbH markiert den ersten Schritt, um diese Maßnahmen flächendeckend in der Region umzusetzen.

Die Initiative soll Unternehmen in Essen-West dabei helfen, Emissionen und Betriebskosten zu reduzieren und gleichzeitig langfristig Arbeitsplätze zu sichern. Im Rahmen des städtischen Ziels, bis 2040 klimaneutral zu werden, setzt das Projekt ein Vorbild dafür, wie industrielle Tätigkeit mit nachhaltigen Praktiken vereint werden kann. Mit dem Fortschreiten der Umgestaltung des ehemaligen Stahlwerksgeländes sind weitere Erweiterungen geplant.