07 June 2026, 16:07

Euskirchen feiert Tag des Offenen Denkmals mit Rekordbesuch

Kulturelle Sehenswürdigkeiten begeistern Jung und Alt

Euskirchen feiert Tag des Offenen Denkmals mit Rekordbesuch

Euskirchen begrüßte rund 1.200 Besucher zum diesjährigen Tag des Offenen Denkmals

Die bundesweite Veranstaltung, die jedes Jahr am zweiten Septembersonntag stattfindet, bot in Euskirchen ein buntes Programm aus Geschichte, Kultur und Mitmachaktionen. Einheimische und Touristen erkundeten historische Kirchen, restaurierte Wahrzeichen und andere sehenswerte Orte in der Stadt.

Im Mittelpunkt stand der preußische Lokomotivschuppen an der Oststraße, wo Besucher alte Züge wie die „Zucker-Susi“ bestaunten. In der Nähe durften Kinder auf Lokomotiven klettern und auf speziell eingerichteten Spielanlagen toben. Das „Café Paradise“ blieb den ganzen Tag geöffnet und lud die Gäste zum Verweilen zwischen den Besichtigungstouren ein.

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Die evangelische Kirche an der Kölner Straße zog mit ihrem Turm viele Besucher an, von dem aus sich ein weiter Blick über Euskirchen bot. Unterdessen präsentierte das „CASINO“-Gebäude seine laufenden Restaurierungsarbeiten – Fachleute erläuterten die aufwendigen Reparaturen an der hölzernen Treppe und den gewölbten Kellern. In einer örtlichen Halle wurde den neugierigen Gästen das „Dachraupe“-Modell, ein statisches Konstruktionsmodell, vorgeführt.

Geschichte stand im Mittelpunkt des historischen Friedhofs an der Frauenberger Straße, wo Führungen unter dem Motto „Krieg und Frieden“ stattfanden. Die Teilnehmer erfuhren mehr über die Bedeutung der Stätte für das lokale Gedächtnis und ihre erhaltenen Denkmäler.

Die Veranstaltung endete mit der Bestätigung der Organisatoren, dass der nächste Tag des Offenen Denkmals am Sonntag, dem 13. September 2026, stattfinden wird. Euskirchens Teilnahme unterstrich einmal mehr den Reichtum an architektonischen und kulturellen Schätzen der Stadt. Der kostenlose Zugang zu sonst verschlossenen Orten bot den Bewohnern und Besuchern eine seltene Gelegenheit, sich mit der regionalen Geschichte zu verbinden.

Quelle